Hinweis: Sepilok - Besuch der Orang Utans Der zweite malaysische Staat auf Borneo ist Sabah. Hier erwartet den Besucher die Wildnis, obwohl der Eingriff der Zivilisation unverkennbar ist. Schaut man beim Flug von Kota Kinabalu nach Sandakan aus dem Fenster, so sieht man zwar überall Grün. Aber das täuscht, denn diese grünen Flächen sind kein Urwald mehr, sondern riesige Palmölplantagen.
Doch Gebiete wie der Kinabatanan River oder Sepilok lassen hoffen, dass große Teile des Landes in seiner einzigartigen Natur erhalten bleiben. So wird in Sepilok eine Auswilderungsstation für Orang Utans betrieben. Hierher kommen ehemals gefangene Tiere, die man aus unwürdigen Käfigen befreit hat und versucht, sie wieder an die Freiheit zu gewöhnen. Das klappt nicht immer. Teilweise sind die Tiere so verstört oder geschädigt, dass man sie nie wieder auswildern kann. Aber bei einigen hat es geklappt.
Wir haben einige Tage im Sepilok Nature Resort gewohnt, direkt an der Reservatsgrenze gelegen. So konnten wir morgens früh mit einem Ranger einen Morning Walks machen. Es ist einfach ein Erlebnis, die einzigen Menschenaffen Südostasiens hier im Wald zu sehen, bevor die Tagesbesucher ab 10:00 Uhr Einlaß erhalten.
Sepilok ist eine von zwei Stationen, die Orang Utans wieder auswildern. Eine zweite Station gibt es auf Sumatra. Der Eintritt ist nicht billig und auch Kamera und Camcorder müssen bezahlt werden. Die Ranger achten sehr darauf, dass die Besucher weder Essen noch Trinken noch Mückensprays mit in das Reservat bringen. Teils auch aus Sicherheit für die Tiere.Von Uta Kubik-Ritter 1 Eintrag im Gästebuch von Uta Kubik-Ritter weitere Hinweise
| Sabah, Sepilok Auswilderungsstation für Orang Utans
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