Sehenswürdigkeit: Schmuckstück im „Schatzkästlein der Pfalz“ Nr. 24, Donnerstag, 12. Juni 1997
Rhodt –fbr- Mitten in Rhodt unter Rietburg gelegen in „dem schönsten Flecken im Garten Deutschlands“, wie der kunstsinnige bayerische König Ludwig die Vorderpfalz einst nannte, findet sich ein besonderes Schmuckstück.
Ein Abschnitt der Herrengasse wird sogar auf der neu aufgestellten Ortstafel auf dem Eichplatz als „Matzengasse“ bezeichnet. Das hat seine Berechtigung, denn die schmale Verbindung der Weinstraße von gegenüber dem Eichplatz bis hin zur Gartenstraße wird seit Generationen von der Familie Matz bewohnt und als Schmuckstück nicht nur für die Gäste, die bei Ihnen Quartier beziehen, gepflegt.
Der 1934 geborene Arnold Matz, einst Eisenbahner, wohnt seit jeher, also seit 63 Jahren hier und ist der älteste Anwohner der Straße. Schon sein Vater Philipp, geboren 1904 und dessen Vater Daniel, beide waren auch bei der Eisenbahn beschäftigt, lebten hier und haben die Gebäude mit viel Mühe in Eigenarbeit renoviert und das gegenüberliegende Gärtchen stets liebevoll gepflegt. Der üppige Blumenschmuck darin vermittelt fast südländisches Flair.
Die Gebäude 1617 und 1711 erbaut, stehen zukünftig in der Verantwortung der 4. Generation: der Söhne Dietmar und Wolfgang Matz.
Im Engagement und der Mitarbeit einzelner Bürger von Rhodt liegen also, wie man sieht, die zahlreichen Auszeichnungen und die Werbewirksamkeit des bekannten Traminerortes begründet.Von Karl-Heinz Mayer 27 Einträge im Gästebuch von Karl-Heinz Mayer weitere Hinweise
| Roth unter Rietburg, Matzengasse
 © Karl-Heinz Mayer |