Sehenswürdigkeit: Sarchi Die Kleinstadt Sarchí (ca. 20 km westlich von Alajuela) ist Heimat der buntbemalten Ochsenkarren und nennt sich selber gerne "Wiege des nationalen Kunsthandwerks". Die Ochsenkarren (carretas) sind in Costa Rica im Laufe des 19. Jahrhunderts fast schon so etwas wie ein nationales Symbol geworden und werden heute noch in mehreren Fabriken gebaut und bemalt. Auf dem Platz vor der Kirche steht ein besonders großes und prunkvolles Exemplar zur Schau. Solche Ochsenkarren bekommt man auf den Straßen des Landes so gut wie nie zu Gesicht, denn mit Preisen um die 1000 USD sind die bemalten Fuhrwerke nur noch eine reine Zierde für die Vorgärten reicher Leute. Lediglich auf der Nicoya-Halbinsel werden noch ab und zu schmucklose Ochsenkarren zum Tranport benutzt. Einzige Ausnahme hierzu ist jedoch der große Ochsenkarren-Umzug Mitte März in Escazu, wo viele der prachtvoll bemalten Karren den Zuschauern präsentiert werden. In Sarchí reihen sich ansonsten leider nur ein Souvenirladen an den anderen, in denen vorwiegend kitschige Schnitzarbeiten anbeboten werden, wovon viele leider auch noch aus tropischen Edelhölzern angefertigt wurden. Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von Möbelgeschäften, deren Kundschaft vorwiegend aus San José und Umgebung kommt.Von Rastlos 12 Einträge im Gästebuch von Rastlos weitere Hinweise
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