Hinweis: Samstagsmarkt in Jinka Allein auf einer Fläche der Größe des Saarlandes im Omotal rund um Jinka findet man ein Dutzend Völker, Hamer, Surma, Mursi, um nur einige der auffälligsten und zahlreichsten zu nennen.
Der Samstagsmarkt in Jinka ist eine willkommene Gelegenheit, Dinge zu kaufen, die sie ihrem Dorf nicht bekommen können und um andere zu treffen. Auf dem Markt gibt es nicht nur Zwiebeln, Chili, Kartoffeln Mais und Zuckerrohr, sondern auch Kochgeschirr, Töpfe, Messer, Plastik, sowie Bananen und Papayas zu kaufen. alles zu wenigen Birr. Ebenso Regen- bzw. Sonnenschirme, grellbunte Tücher, Röcke, Blusen, Hosen, Dinge mit denen sich Hamer, Ari und Mursi traditionell nicht kleiden. Sie bevorzugen Lendenschurze aus Rinderhäuten und sind es gewohnt, sich barbusig zu zeigen,
Zwischen den Marktständen tummeln sich auch Esel, Ziegen, Rinder und Hühner. Und am Rande nähen oder reparieren Schneider auf alten deutschen Nähmaschinen Hosen und Kleider. Fotos der Mursi kosten ein oder zwei Birr . In Jinka werden sie von einigen geschäftstüchtigen Burschen zu den Hotels gebracht, die dafür 20 Birr von jedem Touristen abkassierenVon Gerhard Maucher
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| Jinka, Mursi
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