Sehenswürdigkeit: Sajama-Nationalpark Ein echter landschaftlicher Leckerbissen ist der eindrucksvolle Vulkan Sajama an der Grenze zu Chile, der unbedingt einen Abstecher lohnt, zumal die neue Teerstraße die Anreise erheblich erleichtert. Wer früh startet und einen langen Fahrtag nicht scheut, der kann dies sogar als Tagesausflug ab La Paz planen. Wer will, kann aber auch vor Ort an einem malerischen See zelten bzw. in der dortigen Militärkaserne um Asyl bitten (für ein paar Lebensmittel ohne weiteres möglich).
Zunächst geht die Fahrt durchs herbe Altiplano, aber schon bald bietet sich ein erster Blick zum schneebedeckten Vulkangipfel, der mit 6542 m der höchste Berg Boliviens ist. Nach und nach ändert sich die Landschaft und das rötliche Sedimentgestein, von Wind- und Regenerosion zerfressen, bildet hier eine bizarre Mondlandschaf, die tolle Fotomotive bietet. Bald gibt es jedoch nur noch ein Thema: den Sajama.
Mit einem geländegängigen Fahrzeug ist auch eine Rundfahrt um den Vulkan möglich. Eine botanische Besonderheit dieser Gegend sind neben den yareta-Polstern, die an mit Moos bedeckte Felsen erinnern, die quenua-Bäume. Sie wachsen am Hang des Vulkans bis in Höhen von 5200 m und bilden dabei den vielleicht höchsten Wald der Welt. Ein weiteres tolles Fotomotiv bietet die hübsche, schneeweiße Kirche im Dorf Tomarapi. In dem See zu Füßen des Vulkans finden sich auch häufig große Gruppen von Flamingos ein und obendrein hat man einen atemberaubenden Blick auf die Doppelvulkane Parinacota und Pomerape, die sich bereits auf chilenischem Boden befinden.
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| Sajama Nationalpark, Strohgedeckte Kirche
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