Hinweis: Please, Mister… Wer sich den Anblick von offener Armut nicht gewohnt ist, lässt sich beim Anblick von bettelnden Schwerstbehinderten oder Kindern in zerlumpten Kleidern schnell erweichen. Dies ist zwar gut gemeint, aber leider oft kontraproduktiv. Von der Barmherzigkeit der Touristen profitieren nicht selten die Raffinierten und die Dreisten. Weil in manchen Touristengebieten die aufgehaltene Hand deutlich mehr Ertrag bringt als ein Kleingewerbe, schicken die Eltern ihre Kinder zum Betteln, statt in die Schule. Wir haben sogar schon von Fällen gehört, wo Kinder verstümmelt werden, um mehr „Einnahmen“ zu erzielen. Es gibt auch Fälle wo organisierte Banden Behinderte und Arme gegen ein minimales Gehalt als Bettler einstellen und sie an einer gut frequentierten Touristenlage deponieren. Die erbettelten Einnahmen landen so in den Taschen von skrupellosen Bandenbossen und Drogendealern.
Wir denken, wer vor oder nach seiner Reise eine Spende an ein konfessionsunabhängiges Hilfswerk macht, hilft viel mehr, als wenn er undifferenziert Geld oder Sachgegenstände an die Bevölkerung verteilt.
Wer unbedingt lokal helfen will, kauft einem Bedürftigen besser eine Mahlzeit.
Von Brigitte & Heinz 5 Einträge im Gästebuch von Brigitte & Heinz weitere Hinweise
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