Sehenswürdigkeit: Peking: Verbotene Stadt + Tian'anmen-Platz Die Verbotene Stadt und der Tian’anmen-Platz stellen das Zentrum von Beijing und damit in der Kaiserzeit das Machtzentrum des gesamten chinesischen Reiches dar.
Die fast 600 Jahre alte Verbotene Stadt (Zijincheng), auch Kaiserpalast (Gugong) genannt, liegt im Herzen von Beijing am nördlichen Ende des Tian’anmen-Platzes und steht eigentlich bei jedem Besucher der Stadt auf dem Besichtigungsprogramm. Mehr als die Hälfte der Verbotenen Stadt ist jedoch bis heute für Touristen gesperrt,Mittagstor mit den Brücken über den Inneren Goldwasserfluss denn dort stehen viele Gebäude, die seit dem Sturz der Monarchie nicht restauriert wurden und erst umfassend saniert werden müssen. Im Jahr 2002 wurde das historisch einmalige Projekt zur Sanierung der Verbotenen Stadt eingeleitet und die erste Phase der Renovierung - die wichtigsten Gebäuden entlang der zentralen Nord-Süd-Achse - soll passend zu den Olympischen Spielen in Beijing 2008 abgeschlossen werden. Das gesamte Renovierungsprojekt soll dann bis 2020 fertiggestellt sein.
Der Tian’anmen-Platz (Platz des Himmlischen Friedens) im Zentrum der Stadt stellt den wichtigsten Platz von Beijing dar und soll mit einer Fläche von 50 ha auch der größte Platz der Welt sein.Plan vom Platz des Himmlischen Friedens War er während der Regierungszeit der Kaiser noch nicht für die Allgemeinheit zugänglich, so entwickelte er sich im 20. Jahrhundert zum Aufmarschplatz der MassenAuf dem Tian’anmen-Platz und zum Ort politischer Demonstrationen. Aus diesen Demonstrationen entstand die 4.-Mai-Bewegung, die lange Zeit Einfluß auf das chinesische Geistesleben ausüben konnte. Die Niederschlagung einer solcher Demonstrationen würde man in China am liebsten aus den Geschichtsbüchern verbannen.
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| Peking, Tor des Himmlischen Friedens
 © Rastlos Peking, Kaiserpalast
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