Sehenswürdigkeit: Peking: Ming Gräber In einem kleinen Bergkesseln am Fuß des Tianshou-Berges ca. 50 km nordwestlich von Peking liegen die bekannten Ming-Gräber, welche man gut im Zuge eines Besuchs der Chinesischen Mauer bei Badaling besichtigen kann. Hier wurden 13 der 16 Kaiser der Ming-Zeit (1368-1644) bestattet und die Mausoleen gehören zu den noch gut erhaltenen historischen Denkmälern - die komplette Anlage steht auch auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Das erste Grab (Changling) wurde im Jahr 1409 fertiggestellt und das letzte Grab (Siling) 1644.
Für Besucher zugänglich sind die Gräber Changling und Dingling. Die meisten der anderen Gräber im Tal sind stark verfallen und oft stehen nur noch einzelne Stelen oder der Stelenturm, aber trotzdem lädt die beschauliche Atmosphäre dort zu einem Spaziergang abseits der Touristenmassen ein. Die Reiseführer drücken sich leider oftmals mißverständlich aus und so sollte man wissen, dass es sich doch um eine sehr weitläufige Anlage handelt und man für jede Attraktion (Gräber, Geisterstraße, etc.) jedes mal einzeln Eintritt bezahlen muss, was sich am Ende ganz schön summiert. Meiner Meinung nach ist der Besuch der Ming-Gräber auch kein absolutes Muss, sondern eher etwas für besonders Kulturinteressierte.
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