Sehenswürdigkeit: Nationalpark Cano Negro Dieser Nationalpark ist besonders für Vogelliebhaber von Intereresse, denn es wurden bislang über 300 Vogelarten registriert, aber auch Fischotter, Tapire, Pumas, Jaguare, Affen, Kaimane und viele Leguanarten sind hier zu Hause. Aufgrund dieser enormen Artenvielfalt und der schönen Landschaft ist er bei Touristen als Ausflugsziel sehr beliebt und verzeichnet in letzter Zeit (leider) einen starken Touristenzulauf. Die Tagesausflüge zum Park werden besonders von La Fortuna aus (ca. 2stündige Fahrt), aber auch von der Landeshauptstadt aus angeboten. Wer für diese Fluss- und Seenlandschaft jedoch mehr als einen Tagesbesuch einplanen möchte, der sollte sich evtl. überlegen, ob diese Zeit nicht besser in einem Besuch des Nationalpark Tortuguero angelegt ist, wo es doch einiges mehr zu sehen gibt.
Der Nationalpark hat von 8-16 Uhr geöffnet und der offizielle Eintritt beträgt zwar 4 USD, wird aber in der Regel aufgrund der abgeschiedenen Lage nicht kassiert, denn dafür fehlen einfach die Einrichtungen. Dies kommt einem aber nur als Individualtourist zu Gute, denn den Tagesausflüglern wird die Gebühr von den Tourveranstaltern natürlich trotzdem abgenommen. Für diese Tagesausflügler ist der Startpunkt jeder Bootstour in der Regel der Ort Los Chiles, wohin sich ansonsten wohl auch kaum Touristen verirren würden. Die Touren dauern normalerweise 3-4 Stunden und führen den Großteil der Strecke nur am Rio Frio entlang. Wer Zeit für eine Übernachtung mitbringt, der sollte die Erkundung des Nationalparks daher lieber von dem gleichnamigen Ort Cano Negro aus starten. Die Bootstouren von hier aus lassen sich beliebig ausdehnen und führen zum Großteil durch das Herz der Sumpf-, Fluss- und Seenlandschaft.
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