Hinweis: Langlütjen 1 & 2 Geheimnisumwittert lagen die beiden ehem. Preußischen Festungs – Inseln lange Zeit im Watt, abgeschirmt und hermetisch abgeriegelt durch verrosteten Stacheldraht. Zahlreiche Schilder mit der Aufschrift „Vorsicht Lebensgefahr – Betreten der Insel verboten“ regten vor allem die Neugierde bei den Jugendlichen die 3 km durchs Watt bzw. über den 1,5 km langen schmalen Damm herangepirscht waren. Diese Vorsichtsmaßnahmen wurden im Laufe des letzten Jahrzehnts aufgehoben, nachdem Spezialtrupps die Inseln nach verscharrter Munition und Sprengsätzen abgesucht hatten. Die Kasematten von „L I", wie die vor Volkers liegende Insel im Volksmund genannt wird, wurden mit Wesersand eingeschlemmt und aufgespült, so dass sie nun gefahrlos betreten werden kann. Anders die Festung „L II“: Sie präsentiert sich dem einsamen Wattwanderer in unveränderter Weise, wenn man einmal von dem zum Teil vergeblichen Sprengversuchen der Engländer nach dem II. Weltkrieg absieht. Betritt der Wanderer trotz der noch vorhandenen Verbotsschilder die einsame und romantisch anmutende, übrigens sturmflutsichere Insel, stellt er völlig überrascht fest, dass ein riesiger, massiver Gebäudekomplex in das Innere der Insel eingelassen ist, eingekreist von einer 6 m tiefen Grotte und durchzogen von niedrigen Alarmgängen. Der Insel vorgelagert ist eine riesige Schilfinsel, die vielen Vogelarten als Brutstätte dient. Man befindet sich hier mitten im Naturpark „Wattenmeer“.
Weitere Infos auf der Website: http://home.t-online.de/home/m.tegge/relikte/bremerhaven/links.htm http://werften.fischtown.de/langluetjen1.html
Von Karl-Heinz Mayer 27 Einträge im Gästebuch von Karl-Heinz Mayer weitere Hinweise
| Deichtrift Langlütjen, Blick auf die Wattinsel Langlütjen I
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