Hinweis: Koggala: Stelzenfischer & Mangroven Wer an der Südküste hoch Richtung Galle fährt, hat oftmals Unawatuna als Ziel. Dieser Ort liegt 5 km östlich davon. Doch ebenfalls wenige Kilometer vor Unawatuna liegt ein anderes kleines Dorf: Koggala. Nicht zuletzt bekannt wegen der Stelzenfischer. Stundenlang hocken sie auf ihren angestammten Holzpfählen im Meer und warten auf vorbeischwimmende Fische. Dieser Pfahl ist so etwas wie ein „Familienstammsitz“, denn er wird vom Vater auf den Sohn übertragen.
Koggala ist aber auch ein Dorf der Klöpplerinnen. Viele kleine Werkstätten ziehen sich an der Straße entlang. Man kann den Frauen bei der Arbeit zusehen und fast neidisch werden über ihre Fingerfertigkeiten, bei denen wunderschöne Spitzen und Decken entstehen.
Koggala hat aber noch ein Naturwunder zu bieten: Mangroven. Besonders am Abend – also kurz vor dem Sonnenuntergang – ist es besonders schön. Dann kann man von Katamaran aus an den Ufern entlang gleiten und Schreiseeadlern beim abendlichen Flug zuschauen. Eine himmlische Ruhe, denn nicht allzu viele Touristen kommen hier her. Fast wäre dieses Naturparadies zerstört worden durch die nahe Freihandelszone, in der ausländischen Textilfabrikanten Sri Lanka als Billiglohnland entdeckt haben. Doch der Schutz dieser Mangrovenlandschaft scheint gesichert. Man erreicht das Ufer dieses teilweise recht tiefen – aber fast klaren – Brackwassers, indem man einfach durch das Dorf hindurchfährt und bei dem Spicegarden (gehört einer Deutschen, die mit einem Einheimischen verheiratet ist) nach einem Bootsmann fragt.Von Uta Kubik-Ritter 1 Eintrag im Gästebuch von Uta Kubik-Ritter weitere Hinweise
| Koggala - an der Südküste, Klöpplerinnen
 © Uta Kubik-Ritter Koggala, Mangroven
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