Hinweis: Harar- die Stadt des Emirs Harar erscheint wie aus einer Geschichte von tausend und einer Nacht. Die 5 m hohe Mauer rund um die Altstadt wurde im 16. Jahrhundert von einem Emir errichtet, um die Oromo aus dem Norden abzuwehren. Bis Richard Burton, der britische Entdecker sich 1854 als erster Nicht-Muslim in die Stadt einschlich , lebten gar nur Moslems dort. Allein 82 kleine Moscheen befi nden sich in den verwinkelten Gassen mit traditionellen Hararihäusern. Fünf Tore führen in die Stadt hinein, bzw. hinaus. Zwei Tore wurden von Menelik 1889 hinzugefügt. Eine Erkundung beginnt normal beim Haupttor dem Harar Gate. Vorbei an der Medhane Alem Kathedrale.die Haile Selassie 1940 von einer Moschee umwandelte , biegt eine Gasse zum Rimbaud Museum ein. Das Haus des französischen Fotografen zeigt im ersten Stock rund 100 Jahre alte Fotografien von Harar und in den übrigen Räumen wechselnde Ausstellungen von Bildern. Vom obersten Stockwerk hat man einen guten Blick auf die Stadt. Weiter geht es über den Markt mit Kamelfleisch, und danach in ein, zwei typische Hararihäuser, so das Abaderhaus, das Facil, mein 15-jähriger Führer mir zeigt. Beim Shoator verlassen wir die Altstadt. gehen ein Stück die Stadtmauer entlang, um beim Sangator wieder in das Altstadtgewirr einzutauchen. Das Treiben der Stadt ist heute früh noch sehr ruhig, denn es ist zurzeit Ramadan. Von Gerhard Maucher 3 Einträge im Gästebuch von Gerhard Maucher weitere Hinweise
| Harar, Harartor
 © Gerhard Maucher |