Sehenswürdigkeit: Die alten Festungen im Land der Katharer Sieht man die Corbières, eine einzigartige schroffe Fels- und Hügellandschaft, dann befindet man sich im Land der Katharer. Die Katharer waren eine der größten religiösen Bewegungen im Mittelalter. Sie wurden von der katholischen Kirche als Ketzer verschrien und in den grausamen Kreuzritterzügen unter dem Papst Innozenz III. vernichtet.
Viele Burgen und Festungen in denen die Katharer Zuflucht suchten, säumen den Weg durch das Gebiet.
Eine schöne Strecke nicht nur für Mortorradfahrer. Kurz hinter Narbonne solltet Ihr die Autobahn bei Sigeon verlassen und auf der 611 weiterfahren. Kurz hinter Tuchan steht die Festung Aguilar, die nächste in Padern, folgt Ihr der 617 kommt Ihr an dem Château Quéribus vorbei. Sie trotze den Kreuzrittern bis 1255, ehe sie von denen zerstört wurde. Etwas weiter, hoch auf einer steilen Felswand gebaut, fanden wir die Festung Peyrepertuse. Geschickt in die Umgebung angepasst, erkennen wir sie erst, als wir schon fast daran vorbei waren. Etwa 20 Kilometer vor Foix (D112) befindet sich übrigens Montségur, die letzte Burg der Katharer. Der 1216 m hohe Berg Montségur war das Wahrzeichen der Katharer. 10 Monate lang konnten sich die Bewohner gegen rund 10.000 Soldaten (manche sagen nur 6.000) im Albigenser-Kreuzzug verteidigen, danach wurden sie zur Aufgabe gezwungen und zogen den Tod auf dem Scheiterhaufen vor, als dem Irrglauben abzuschwören.
Im Dorf Montségur (ca. 124 Einwohner) gibt es ein archäologisches Museum mit Informationen zu den Katharern, Burggegenstände aus der Zeit der Belagerung und Werkzeuge, die eine Besiedelung schon im Neolithikum belegen.
Alle Burgen können besichtigt werden. Es lohnt sich!Von Mikado In das Gästebuch von Mikado schreiben weitere Hinweise
| Quéribus, Die letzte Festung der Katharer
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