Hinweis: Autofähre nach Island und zu den Färöer Inseln Allen, welche mit dem eigenen Fahrzeug Island oder die Färöer Inseln bereisen möchten, bietet die Smyril Line (http://www.smyrilline.de/) mit der luxuriösen Autofähre Norröna die einzige fahrplanmässige Verbindung an. Das Boot bietet recht viel Luxus sowie Kabinen in verschiedenen Preislagen. Je nach Jahreszeit läuft das Boot in einem der beiden Dänischen Häfen Hanstholm oder Esbjerg aus.
Die Färöer werden das ganze Jahr angelaufen, Island offiziell nur im Sommerhalbjahr. Für Frachttransporte läuft die Fähre allerdings auch in den Wintermonaten regelmässig in Island ein aber vielleicht kann die Fracht ja auch begleitet werden! Während der Sommermonate ist das Risiko von schweren Stürmen während der Überfahrt recht klein, aber selbst wenn die See einmal rau ist, schaukelt die Norröna dank ihrer Stabilisatoren weniger als so manches Kreuzfahrtsschiff.
Die beeindruckende Autofähre Norröna wird von der Smyril Line, einer Färöischen Gesellschaft betrieben. Die dortige Regierung ist einer der Hauptaktionäre. Das 9 stöckige Boot, welches in Deutschland gebaut und 2003 in Betrieb genommen wurde, ist 165 Meter lang und 30 Meter breit. In seinem Bauch haben bis zu 800 Autos, oder viel Fracht Platz. An Bord befindet sich viel Luxus um die maximal 1‘482 Passagiere auf der 2–2½ tägigen Überfahrt zwischen Dänemark und Island bei Laune zu halten. Sogar ein Schwimmbad, eine Sauna, sowie ein Fitnessstudio stehen zur Verfügung. Eine Mannschaft aus 118 Seeleuten ist für den Betrieb des Bootes samt seiner drei Restaurants, mehreren Bars, sowie des unumgänglichen Zollfrei-Geschäfts verantwortlich. Entgegen unseren Befürchtungen hielten sich die Preise fürs Essen und die Getränke noch im Rahmen, sie entsprachen in etwa dem Preisniveau, welches auf den Färöer Inseln und in Dänemark üblich ist.
Eine Liege (Couchette) in einer Nische mit 6 (zweistöckigen) oder 9 (dreistöckigen) Kajütenbetten ist selbst im Preis der billigsten Fahrkarte enthalten. Diese sind zwar zweckmässig, aber sehr eng. Auf einer Fläche von etwa 2.2 x 3.2 Metern befinden sich entweder sechs oder neun Schlafplätze, sowie eine winzige Nische für das gesamte Gepäck. In der neuer-Schlafnische ist über dem obersten, der drei-stöckigen Kajüten-Betten nicht einmal ein halber Meter Luftraum – nichts für Menschen mit Platzangst! Natürlich gibt es auch schöne Kabinen, sofern man das notwendige Kleingeld dafür ausgeben möchte. Vor allem ausserhalb der Hauptsaison lohnt es sich, über den Mehrpreis nachzudenken (mach Dir ja keine Hoffnungen, dass das Boot dann halbleer sei).
Von Brigitte & Heinz 5 Einträge im Gästebuch von Brigitte & Heinz weitere Hinweise
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 © Brigitte & Heinz auf See, Norröna Passagiere beim Sonnenbaden …
 © Brigitte & Heinz Seydisfjördur, Die Norröna im Isländischen Hafen
 © Brigitte & Heinz Atlantik, Portrait in Norröna Cafeteria
 © Brigitte & Heinz |