Sehenswürdigkeit: Affenwälder (Bali) Auf Bali gelten eine Menge verschiedener Tiere als heilig und neben Schlangen und Fledermäusen auch die Affen der Insel. Die Makaken treten an einer Menge Orte überall auf der Insel auf, wer sie jedoch in größeren Gruppen sehen möchte, der muss sich in einen der drei großen "Affenwälder" begeben. Da sie von den Einheimischen als heilig verehrt und damit auch nicht weiter von ihnen gestört werden, haben die Affen größtenteils keinerlei Angst vor den Menschen. Sie sind sogar mittlwerweile so sehr an die vielen Touristen gewöhnt, dass sie sich gelegentlich recht dreist und manchmal sogar aggressiv verhalten. Beim Besuch einer der Affenwälder Balis empfiehlt es sich auf jeden Fall Brillen, Schmuck und Mützen vor dem Zugriff der neugierigen Primaten in Sicherheit zu bringen (ansonsten kann man sich ja günstigen Ersatz in einem der vielen Souvenirshops besorgen). Horrorgeschichten über extrem aggressive Affen in den jeweiligen Wäldern gibt es inzwischen zur Genüge und man hört sie eigentlich überall, oftmals ergibt sich diese Aggressivität jedoch nur durch falsches Verhalten der Touristen.
Ubud: (Eintritt 10.000 IDR)
Der abwechslungsreiche Affenwald in Ubud ist eine wirkliche Touristenattraktion, doch auch hier sind die Affen vormittags natürlich noch ziemlich frech. Am zentralen Platz kurz nach dem Eingang tummeln sich die meisten Affen und warten gierig darauf, von den Touristen gefüttert zu werden. Wer sich ruhig auf eine der Stufen am Rand setzt, kann dabei eine Menge lustiger Situationen zwischen Mensch und Tier beobachten. Vom Zentralplatz aus führen mehrere Wege in die umliegenden Teile des Waldes, die von den meisten Touristen jedoch gar nicht erst besucht werden. Der mit Abstand schönste Teil des Affenwaldes liegt jedoch unterhalb des Platzes direkt am Fluss. Folgt man dem Pfad hinunter gelangt man schon bald über eine von Luftwurzeln umsäumten Brücke zu einem kleinen Quellheiligtum.
Sangeh: (Eintritt 10.000 IDR)
Wer noch bis vor einigen Jahren einen Affenwald auf Bali besuchen wollte, der wurde fast immer nach Sangeh gefahren. Glaubt man den Aussagen der lokalen Guides, so sind dort die Affen jedoch angeblich zu agressiv geworden. Wenn man heute mal nach Sangeh fragt, schütteln die meisten Guides daher den Kopf und raten von einem Besuch ab. Ich muss aus eigener Erfahrung jedoch sagen, dass ich ehrlich gesagt nicht weiss warum, denn dieser Affenwald ist auch nicht "schlimmer" als die anderen Wälder. Der Affenwald von Sangeh besteht aus einigen Hektar Muskatnußbäumen, der von Hunderten von Affen (3 große Familien) bevölkert wird und an dessen Eingang eine riesige Statue steht, die wahrscheinlich mehr Schrecken verbreitet als alle Affen zusammen.
Alas Kedaton: (Eintritt 3.300 IDR)
Wenn es um Affenwälder geht, ist das neuste Ziel der meisten Tour-Guides inzwischen der 12.000 ha grosse Wald von Alas Kedaton, einige Kilometer nördlich von Mengwi, der ganz nebenbei auch mit Abstand der günstigste der drei Affenwälder ist. Man kann einem Pfad einmal um den (nicht zugänglichen) Tempel herum folgen und den Makaken bei ihrem lustigen Treiben zuschauen, welche sich vor allem auf dem kleinen Vorplatz und in der erfrischenden Wasserrinne vergnügen. Das besondere an Alas Kedaton ist, dass man hier neben den Affen auch noch eine große Kolonie von Flughunde zu Gesicht bekommt. Die Tiere hängen den ganzen Tag kopfüber an den Bäumen hinter dem Tempel und fächeln sich mit den Flügeln Luft zu. Wie bereits in Sangeh, ist aber auch hier das anschließende Spießrutenlaufen vorbei an knapp 200 Souvenier-Shops ziemlich nervig.
Buyan-See: (kein Eintritt)
Auch im zentralen Hochland von Bali hat man die Chance einige Affen zu beobachten. Oberhalb des Buyan-Sees, kurz nach der Spitzkehre der Strasse hinunter zum Bratan-See tummelt sich direkt neben der Strassenbegrenzung ebenfalls eine Horde halbwilder Makaken, welche man sich kostenlos aus der Nähe anschauen kann. Natürlich gibt es auch hier einen kleinen Stand, der Futter-Obst verkauft. Zum Schutz vor den Affen ist dieser aber komplett vergittert und fast sieht es so aus, als ob die Tiere zur Abwechslung einmal den Menschen zur eigenen Belustigung im Käfig halten. Eigentlich eine ganz nette Vorstellung :-)
Luhur Ulu Watu: (Eintritt 3.000 IDR)
Im Tempel Luhur Ulu Watu an der Südspitze von Bali, hat man neben der Besichtigung eines der Haupt-Meeresheiligtümer auch noch die Möglichkeit einigen Affen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Da sie noch nicht so sehr an das Füttern durch die Touristen gewöhnt wurden, sind die Tiere hier eigentlich ziemlich friedlich.
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