Home 

 RSS 


 
Eine Reisereportage von Holger Richter

Inhalt

 
Teilnahme bei einer Mezze
 
Wahlkampf

Der Februar ist bekanntlich in Europa einer der kältesten Monate. Deshalb dachten wir: ab ins Warme nach Zypern.



Aber alles ist relativ. In Nürnberg Zwischenlandung bei Schneefall mit Behinderung und Notwendigkeit der Enteisung. Nach verspäteter Landung in Larnaka waren 17 Grad für uns relativ warm. Die Einheimischen aber trugen teilweise Pelzkleidung. Für sie war es relativ kalt. Urlauber von den britischen Inseln kamen uns in kurzen Hosen und Hemden entgegen. Dafür wiederum war es uns zu frisch. Wir amüsierten uns über diese seltsame Situation.

  Eine Gottesanbeterin  

  Bild vergrößernBild vergrößern


Aber auch die Gottesanbeterinnnen, die hier erheblich größer sind als bei uns, waren bei diesen Temperaturen „handzahm“.




Die Insel der Aphrodite – der Schaumgeborenen -, zeigt sich im Winter recht stürmisch. Das erklärt den Schaum auf den Wellen, dem die Göttin der Liebe entstiegen sein soll.
Die damit verbundenen Assoziationen ließen uns hier durchaus richtig sein.
Der Aufenthalt in Agia Napa, einem zum griechischen Teil Zyperns gehörenden Ort im Südosten, ist in dieser Zeit für Menschen, die Ruhe und Entspannung suchen, sicher ideal. Für andere, die lebhaftes Treiben vorziehen, zu ruhig. Der Ort hat ein Kloster aus dem Mittelalter als kulturhistorische Sehenswürdigkeit.

  600 Jahre alten Sykomore  

  Bild vergrößernBild vergrößern


Das Südtor dieses Klosters wartet mit einer imposanten 600 Jahre alten Sykomore, einer Feigenart, auf.


  Im Klostergarten findet man eine üppige Blütenpracht  

  Bild vergrößernBild vergrößern


Auf die 600 Einwohner von Agia Napa kommen im Sommer 20.000 Urlauber – im Winter sind eher die Bewohner in der Überzahl. Die vielen Geschäfte, Bars und teils recht originellen Gaststätten auf der Hauptstraße sind zu 75 % geschlossen. Die anderen öffnen gegen 9.00 Uhr schließen 17 Uhr. Danach muss man auch schon mal eine geöffnete Gaststätte suchen.


  Besuch einer Orangenplantage  

  Bild vergrößernBild vergrößern


Ausflüge auf der geschichtsträchtigen Insel werden auch im Winter angeboten, man sollte davon Gebrauch machen. Eine Tour zu Land und Leuten bietet nicht nur blühende Alpenveilchen in freier Natur, sondern Besuch einer Orangenplantage (es gab auch Pampelmusen) mit Verkostung frisch vom Baum, einheimischer Kaffeehäuser und der Fischer bei der Arbeit.


  Fischer bei der Arbeit  

  Bild vergrößernBild vergrößern


Überall trifft man freundliche Menschen, die Wert darauf legen in der griechischen Landessprache begrüßt zu werden. Also: Kali Mera – Guten Morgen, Kali Spera – Guten Abend und Kali Nichta – Gute Nacht merken.


  Teilnahme bei einer Mezze  

  Bild vergrößernBild vergrößern


Wenn die Möglichkeit besteht sollte man an einer Mezze teilnehmen. Das ist ein Essen mit einheimischen Speisen, in 20 – 30 Gängen serviert. Für die Gourmets unter den Lesern habe ich versucht, das Menü nachzuvollziehen. Es bestand aus frischem Salat, roten Beeten, grünen Oliven, grünem Spargel mit Ei gebraten, Weißbrot, Frischkäse, Zaziki, geölten Salzkartoffeln mit Zimt, Nudelauflauf, braunem Reis, Auberginen, Gemüsezwiebeln, Tomaten, Sauerbraten, gegrilltem Huhn, Lammbraten, Hackfleischbällchen, Fischsalat, Orangen, trockenem Rotwein, Schnaps aus Traubenresten, Mineralwasser und zog sich über zwei Stunden hin. Die vielen Nuancen der Zubereitung und die Gewürze überraschen den Gast immer neu.

Ein Tip: Essen Sie von den zauberhaften kalten Vorspeisen am Anfang nur wenig. Das Beste wird später serviert.






 

© Holger Richter, 1 Eintrag im Gästebuch von Holger Richter





Leserkommentar schreiben 



Weitere InformationenSuchen nach

Zypern
 
Zypern[16]  26
Weitere Reisereportagen


Hier können auch Sie Reisebilder und Reiseberichte online veröffentlichen
 Fotos Beste Reisezeiten Autorenliste Neue Reisereportagen Neue Bilder Hilfe Links & Banner 
 Autorenzone: Als Autor starten Bericht vorschlagen Autorenzugang Autorenforum Autorenhandbuch 
 Kritik, Anregungen Allgemeine Nutzungsbedingungen Wie pervan.de entstand 

 ©, Redaktion: Mirjana Pervan 



fügt einen Bookmark bei Ihrem Browser ein