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In einem Gemeinschaftsprojekt der Regierungen von Österreich und Nepal wurde der ehemalige Königspalast in Patan von 1983-1997 restauriert. Als Einführung werden im Patan Museum die Positionen der Götter Tara, Krishna, Indra, Yama und andere gezeigt: relaxed, meditativ dynamisch oder kämpferisch Auch die Haltung der Hände allein symbolisiert Meditation, Gebet (mudra), Danksagung oder Erklärung, wobei Shiva und Parvati z.B. mit mehreren Armen mehrere Aspekte ihrer Personalität ausdrücken können. Unter anderem kehrte auch ein 1982 von einem deutschen Kunsthändler gestohlener Stein, für 100 000 DM an das Museum für indische Kunst in Berlin verkauft, an seinen Ursprung nach Nepal zurück.
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Der nepalesische Hinduismus bezieht sich auf den Glauben an Shiva mit all seinen Unterformen und Namen. Das phallische Symbol die vierköpfigen Shivalinga und Ganesha der Elefantengott, Sohn von Shiva und Parvati, sind zu sehen . Es wird gezeigt, wie die metallenen Reliefs gefertigt, gehämmert oder nach Wachsmodellen gegossen werden. Tantrische Bilder haben nichts zu tun mit weltlichem Sex oder Erotik, wird in einer weiteren Sektion, die die unterschiedlichen Positionen zum Inhalt hat, erklärt. Meist sind die Positionen auch eher kontemplativer Art. Als eines der ältesten Objekte zeigt die Ausstellung Shakyamuni, der historische Buddha aus Nepal im 12. Jahrhundert. Indra, König der Götter, der Sonnengott Surya und der Mondgott Chandra, sowie der Feuergott Agni sind zu unterscheiden. Zum Schluss der Ausstellung sind noch Gebrauchsgefäße wie Butterlampen und Töpfe zu besichtigen. Nach einem ausgezeichnetem Mittagessen im Museums Cafe führt uns Iswor unser Guide zu einem Kunsthandwerkszentrum, wo man von Schmuck über Kleidung, Teppiche, Mandalas oder Statuen wie Buddhas aus Holz, Bronze, Stein u.a. mehr kaufen kann, die ganze Palette der newarischen Handwerkskunst.
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Pashupatinath
Die Sadhus, hinduistische Bettelmönche sind besonders in Pashupatinath anzutreffen, da sie Shiva in seiner Inkarnation folgen wollen. Bild: Eva + Gustav Förster |
Pashupatinath ist das größte hinduistische Heiligtum Nepals. Der Zutritt ins Innerste ist nur Hindus erlaubt. Das ganze Jahr kommen die Pilger nach Pashupatinath, um Shiva in seiner Inkarnation als Herr der Tiere zu verehren. Am Ufer des Bagmati finden Verbrennungszeremonien statt, bei denen die Asche der Verstorbenen in den Fluss gestreut werden. Nach 20 Minuten Fußmarsch über den Hügel und ein dahinter liegendes Viertel, trifft man in Bodnath auf die höchste Stupa Nepals, fast 40 m hoch. In Bodnath lebt die größte Gemeinschaft der Tibetaner in Nepal. Dort lassen wir uns auch im Buddhist Thangka Centre zeigen, in welch konzentrierter, langer Arbeit Thangka oder Mandalas gemalt werden. Nach dem Vorbild von Dalai Lama dauert die Ausbildung der Lamas 8 bis 10 Jahre. Die verwendeten Farben werden traditionell aus Stein gemahlen und mit einer gekochten Yakhaut vermischt. (buddhistthangka.com) |
Thangka Center
Ein Mönch arbeitet an einem Thangka. Bild Gustav Förster |

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