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Die jungen Mädchen stehen in einer Reihe den ebenfalls festlich gekleideten jungen Herren gegenüber und werfen sich Tennisbälle zu. Dieses traditionelle Ballspiel, genannt Mak Khorn, wird zum Hmong- Neuen Jahr, auch ein Erntedankfest für das zu Ende gegangene Jahr, aufgeführt.Es gibt Wurf- und Schaubuden, sowie einen Autoscooter, der sehr umlagert ist. Man kann wetten, welches Loch die Maus nehmen wird, oder sich im Festtagsgewand vor Alpenpanorama fotografieren lassen. Auch die in ganz Südosasien beliebten Hahnenkämpfe werden hier ausgetragen, ebenso ein Kampf zweier Kühe. Tänze, bei denen sich Jungen im Kasatschok bewegen oder sich mit einer Rolle rückwärts auf der Bühne wälzen, werden aufgeführt.Scheinbar unbeteiligt stehen einige ausgewählteMädchen am Rande der Darbietungen und nehmen diese huldigend entgegen.
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Abends am Mekongufer. Der zwei Kilometer breite Mekong wird unterbrochen von sandigen Inselbänken, die sich über weite Teile des Flußbettes erstrecken. Einige Kinder badenn dem kaum hüfthohen Wasser. Golden rötlich schimmert die Sonne und versinkt langsam hinter dem anderen Ufer.Mit bunt blinkenden Lichterketten sind abends die Treffpunkte und großen Hotels der Stadt geschmückt. Das Nachtleben, das man in der Hauptstadt antreffen kann, überrascht. Zunächst die Restaurants mit asiatischem: vietnamesisch, chinesisch und thailändischem Essen, das indische "Taj-Restaurant", sowie die etwas teurere französischen Küche. Es lohnt sich das koreanisch und laotische Restaurant gegenüber dem Belvedere Hotel in der Thanon Setthathirat zu probieren. Oder aber ein Menü mit einer riesigen Menge Gemüse, Reispapier, Frühlingsrollen, Fleischspieße, pikanten Soßen im vietnamesischen Restaurant Ecke Chou Anou.Dann die zahlreichen Diskotheken, mehr als ein Dutzend neben jedem größeren Hotel mit Live-Musik und dem traditionellen Lao-Tanz, dem Lam vong. Die musikalische Bandbreite der Band geht von Tango über Rockmusik Stones, CCR, Bobby Brown bis Thai-Rock und traditioneller Lao-Musik. Die Diskotheken sind etwas teuer, ein Abend kostet Minimum fünfzig Mark. Man muß sich wundern, wie Einheimische, die dort auch an Wochentagen zahlreich anzutreffen sind, sich dieses leisten können. Aber in Vientiane gibt es seit der Öffnung bereits eine Schicht der neuen Reichen. Die Discos sind nicht nur ein Treffpunkt der Teenager-Generation, sondern werden auch von Müttern und Vätern besucht.Die Farang (Fremde) treffen sich in den zwei Pubs der Stadt:“Samlo und Belle-Ille” . Die Einheimischen vergnügen sich eher im Beer Lao House, einem dunklen Bierschuppen mit großem Tresen, einer Bühne für die Band und einer Bedienung, die für jedes einzelne Bier, auch in großen Krügen vom Faß gezapft, eine Rechnung ausstellt.
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Kommt man spät nachts zurück ins Hotel, kann man noch fröhliche Lao lao (Reisschnaps)- Runden antreffen.An diesen kommt man als Farang nur schwer, ohne eine Einladung, eine Runde mitzudrinken, vorbei. Solcher Gastfreundlichkeit begegnet man aber nicht nur in schnapsseliger Runde. Laos erscheint als das wahre Land des Lächelns und der Gastfreundschaft, ein Titel, der noch die Reiseprospekte von Thailand ziert. Gerhard Maucher
Visa erteilt: Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos, Am Lessing 6, 53639 Königswinter Te. 02223/21501 Mo. - Fr. 9.00 -12.00 Uhr. Mit dem Antrag erhält man eine zweiseitige Liste mit Adressen der Reiseveranstalter, Hotels und Guest House in Vientiane.Die besten Reisemonate sind November bis April (Trockenzeit). Die Temperaturen bewegen sich in Vientiane von 15 °C (Minimum) bis 35°C (Maximum).
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