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Eine Reisereportage von Gerhard Maucher

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Laos ist arm an Touristen und reich an asiatischer Ruhe und Gastfreundschaft



Beschaulich und träge wie der Mekong fließt das Leben in Vientiane. Es ist Januar und Trockenzeit in Laos. Während Thailand am anderen Ufer des Mekong neue Besucherrekorde erzielt, mischen sich hier Touristen nur vereinzelt unter die Einwohner der Stadt. Erst langsam öffnet sich der Vorhang zur Demokratischen Volksrepublik Laos.
Um in den Besitz eines Visums von 15 Tagen zu kommen, - eine Verlängerung um weitere neun Tage ist für drei US-Dollar pro Tag möglich -, muß der Besucher aus Deutschland die Einladung eines laotischen Bürgers oder aber die Bestätigung eines Reisebüros in Laos vorweisen können.Nach ausfüllen von 3 Formularen, versehen mit 3 Paßbildern, und 50 Mark Gebühr kommt man in den Besitz der Einreiseerlaubnis. Diese Öffnung wird auch von Beobachtern skeptisch beurteilt. Die von Australien finanzierte 30 Mio. US-Dollar teure Freundschaftsbrücke über den Mekong nach Thailand, wird im Volksmund bereits "Aidsbrücke" genannt.

  Mekong  

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300 000 Einwohner zählt Vientiane, eine Stadt ohne Stadtbusse, meist ohne asphaltierte Gehwege, ohne Hochhäuser und Supermärkte. Verkehrsmittel sind die Tuk-tuk, dreirädrige Motorroller mit Sitzbänken für vier bis acht Personen. Mehr Motorräder als Autos, sowie die für alle erschwinglichen Fahrräder bevölkern die Straße. Direkt neben dem Zentrum der Stadt, kann man am Mekong Wasserbüffel sehen, die sich im Schlamm suhlen, oder aber Bauern begegnen, die ihr Feld bestellen.

  Wat Phra Kaeo  

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Wat Phra Kaeo heißt das älteste Kloster in Vientiane




Dominiert wird das Stadtbild von den zahlreichen buddhistischen Klöstern. Das älteste Wat Phra Kaeo ist ein Museum. Der sich urspünglich über die Setthathirat Straße erstreckende Tempel wurde restauriert und zeigt Buddhastatuen aus Holz, Bronze, Stein und Stuck vom 16. bis 18. Jahrhundert. Der von König Setthathirat 1565 erbaute Tempel wurde von den Siamesen beraubt und zerstört. Eine Nachbildung der Smaragd-Buddha befindet sich als zentraler Altar im Inneren. Das Orginal ist in Bangkok zu besichtigen.Es ist frühmorgens, kurz nach sechs Uhr. Im Gänsemarsch gehen Mönche mit der Bettelschale im Arm ihren Weg. In einer Reihe warten Gläubige, meist Frauen, knieend auf ihr Kommen und legen jedem Mönch eine Handvoll Reis in die Schale.
Die in gelb und orangefarbenen Tüchern gehüllten Mönche ziehen ohne ein Wort zu sprechen weiter, während die Frauen mit vor der Brust gefalteten Händen danken, daß ihre Gabe angenommen wurde.

  Buddhistischer Novize  

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Gong, ein 18-jähriger buddhistischer Novize geht unbekümmert um die Hitze seiner Wege






 

© Gerhard Maucher





Leserkommentare:

Kurzer aber sehr informative Seite mit schöne Bilder.
Luc/Belgien(Verfasser: Luchonda)

sehr gut

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