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Am 26. April haben wir uns zu unserer ersten größeren Tour durch Europa mit einem Wohnmobil aufgemacht. Bis zum 19.Mai fuhren wir insgesamt 6.600km mit Stationen in Südfrankreich und der spanischen Mittelmeerküste. Schwerpunkt war Andalusien. Bei dieser langen Strecke ging es uns primär darum, von den durchreisten Regionen einen ersten Eindruck und Überblick zu bekommen um so entscheiden zu können, wo wir vielleicht noch einmal mit mehr Zeit und Ruhe einen Urlaub verbringen möchten. Für jene, die eine ähnliche Reise planen und sich vorab informieren wollen haben wir von jedem Tag ein Foto ausgesucht und durch persönliche Anmerkungen ergänzt. Wir hoffen die Informationen sind hilfreich und unterstützen euch bei eurer Reiseplanung! |
Die ersten Tage in Südfrankreich
Gemäß dem Motto "Der Weg ist das Ziel" nehmen wir uns in Sudfrankreich Zeit um einige Eindrücke zu sammeln. Aus anderen Reiseberichten sind wir gespannt auf die Ardeche und werden auch wahrlich nicht enttäuscht - ein prima Urlaubsbeginn! Weitere Stopps sind die Pont du Gard und der französische Fischerort Collioure ca 50 km vor der spanischen Grenze. |
Blick in eine Flussschleife
Mit einem Zwischenstop in Freiburg und nach einem verregneten und durchgefahrenen Tag erreichten wir am frühen Abend die Ardeche Schlucht. Der anvisierte Campingplatz direkt bei der Pont d'Arc war aber entgegen der Ankündigung nach Ostern wieder geschlossen worden. Wir fanden allerdings eine hervorragende Alternative einige Kilometer stromaufwärts bei Camping des Tunnels (http://www.camping-tunnels.com). Dieser einfache 2 Sterne Platz liegt direkt am Fluss mit einem Kiesstrand für Kanufahrer und Badewillige. Leider war die Touristeninformation in dem Nahe gelegenen Ort Vallon Pont d'Arc schon geschlossen. |
Kreuz
Am nächsten Tag führen wir gemächlich entlang der Schlucht bis hinunter nach St. Martin d'Ardeche. An dieser Strasse bieten sich immer wieder fantastische Ausblicke herunter zum Fluss und auf die Kanufahrer, die sich an den Stromschnellen verschiedener Güte ausprobieren. Leider wird diese schöne und kurvenreiche Strasse von Motorradfahrern als Herausforderung für kleine Rennen angesehen - das stört mitunter die ansonsten ruhige Atmosphäre. Vermutlich ist das Holzkreuz für einen dieser Motorradfahrer, der sein Können falsch eingeschätzt hat. |
Aquädukt aus römischer Zeit
Nach einem obligatorischen Besuch bei der Pont Du Gard (die leider nicht mehr hoch oben entlang der ehemaligen Wasserrinne begangen werden kann) ging es per Autobahn bis Sete, dann weiter über die küstennahe Landstrasse bis zur französisch/spanische Grenze nach Collioure nahe Perpignan. |
Hafenviertel am Fusse der Burg
Nach schier endlosen, langweiligen touristisch aufgemachten Badeorten fanden wir kurz vor Collioure (http://www.collioure.com) einen schön gelegenen Campingplatz Les Criques de Porteils (http://www.lescriques.com) direkt an der Küste. Um diese Jahreszeit ist nichts überlaufen und so konnten wir uns direkt an die Steilküste stellen. In ca. 20 Gehminuten gelangt man nach Collioure. Zunächst bis zur Nachbarbucht, wo es noch einen weiteren Campingplatz für Zelte gibt. Der weitere Fussweg entlang der Küste war dann leider aus Sicherheitsgründen gesperrt, so dass man eine kleinen Umweg machen muss. Der Parkplatz am Eingang des Nachbarcampingplatzes Les Amandiers wurde durch mehrere Womos als Stellplatz benutzt. |
Entlang der spanischen Mittelmeerküste
Bevor man nach Andalusien gelangt sind wir die spanische Mittelmeerküste entlang herunterfahren und in dem intensiv vom Tourismus erschlossenen Landstrich dabei 2 relative beschauliche Plätze gefunden. |
Stilleben am Campingplatz
Entlang landschaftlich schöner Strecken ging es durch Port Vendres, Banyuls, Port Bu, bis wir hinter Figuera der spanische Autobahn bis nach Tarragona folgten. Hier fanden wir auf dem nur zu einem Drittel belegten Campingplatz Torre de la Mora (http://www.torredelamora.com) eine wunderschöne Stelle und beschlossen, 2 Tage auszuspannen. |
Strand
Ausser einem relativ großen, schönem Strand haben wir keine weiteren bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten in der mit dem Fahrrad erreichbaren Nähe entdeckt. Vielleicht ist Tarragona einen Besuch wert? |

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