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Im Frühjahr 2000 besuchten wir endlich Korcula. Korcula hat eine malerische Altstadt, die wesentlich kleiner ist, als z.B. die von Dubrovnik. Gerade deswegen ist sie wirklich sehenswert. |
Der nördliche Turm der Stadtfestung
Dieser Turm weist noch mehrere Einschlaglöcher vom einem Angriff der Venezianer auf Korcula auf. Zu dieser Zeit gehörte Korcula nämlich zum Staat Dubrovnik. Übrigens ist Marco Polo in Korcula gebohren. Die allgemein bekannte Meinung, Marco Polo sei Italiener gewesen, stimmt nur in sofern, dass Korcula auch eine Zeit zum Staat Venedig gehörte. Marco Polo wurde bei einem Angriff auf Korcula von den Venziern gefangen genommen. |
Fort Wellington
Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte Korcula den Britten. Diese bauten 1813 diesen Festungsturm, um die Insel gegen die Franzosen schützen zu können.
Fort Wellington ist zu Fuß von der Stadt Korcula aus in etwa einer Stunde zu erreichen. |
Das östliche Ende der Insel
Das östliche Ende der Insel Korcula läßt sich vom Ort "Lumbarda" zu Fuß erreichen: Der Hauptstraße folgend wird der Weg immer schmaler. Die letzten Kilometer geht ein Schotterweg fast bis zum kleinen Leuchtturm.
Auf dem Bild sieht man links hinter dem Leuchtturm die Halbinsel Peljesac. Rechts am Horizont ist ganz schwach im Dunst die Insel Mljet zu erahnen. |
Ein Tagesausflug nach Mljet
Von Korcula aus kann man einen Tagesausflug zur Insel Mljet machen.
Mljet ist fast vollständig als Naturschutzgebiet ausgeweisen. Es gibt dort einen wunderbaren Urwald mit seltenen Tierarten, und zwei recht warme Binnenseen.
Die Überfahrt mit einer Fähre vom Hafen von Korcula nach Govedjan auf Mljet dauert etwa 90 Minuten. |
Auf dem großen Binnensee
Die herrlichen Mischwälder- und Pinienwälder werden von gut angelegten Wander- und Radwegen durchzogen.
Die Fähre von Korcula erreicht Mljet am westlichen Ende. Ein Wanderweg führt am kleinen Binnensee entlang zum großen Binnensee.
Von dort bringt uns eine kleine Fähre zur kleinen Insel mit dem Kloster. |
Das Kloster
Das Kloster wurde vom Staat Dubrovnik gebaut, und betrieben. Mljet wurde von Dubrovnik käuflich erworben. Die Führung von Dubrovnik kannte damals schon den Satz "Wissen ist Macht". Weil die Klöster zu dieser Zeit die Zentren der Wissenschaft waren, wurde dieses Kloster aktiv von Dubrovnik gefördert.
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Der Innenhof des Klosters von Mljet
Im alten Kloster von Mljet stehen noch einige Orangen- und Granatäpfelbaume. Im Hintergrund ist der Kreuzgang zu sehen. Zu Titos Zeiten wurde das Kloster als Hotel genutzt. Heute ist es ungenutzt, um das Naturschutzgebiet der Insel nicht zusehr durch den Tourismus zu belasten. |
Der große Binnensee
Auf Mljet gibt es zwei recht große Binnenseen, die miteinander und mit dem Meer über künstliche Kanäle verbunden sind. Dadurch ist der Salzgehalt recht hoch. Es leben überwiegen Meerstiere- und Pflanzen in diesen Seen. Das Wasser ist schon im April und Mai angenehm warm. Wir hatten etwa 27°C in den Seen, während das Meer erst etwa 22°C warm war.
Die künstlichen Kanäle wurden von den Mönchen angelegt, die das Kloster auf der Insel des größeren Binnensees bewohnten. Am Durchstich zum Meer betreiben sie ein Wasserrad zur Nutzung der Gezeitenkräfte. |

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