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Eine Reisereportage von Uschi Ertl

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Südfrankreich habe ich eigentlich schon sehr oft bereist, doch es lockt immer wieder. In diesem Jahr wollte ich gerne mit meiner Tante und einer Freundin in den mediterranen Flair eintauchen, doch es wurde fast ein Horrortrip draus. Insider wissen wahrscheinlich, welchen Fahrstil die Zweiradfahrer im Mittelmeerraum behaupten .... ich wurde dieses Jahr das Opfer eines solchen. Trotz meinem Ansinnen, links abbiegen zu wollen, überholte mich eine Rollerfahrerin noch mit einem Affenzahn trotz Überholverbot und knallte mir in die linke Breitseite meines Autos. Dieses Mal konnte ich Südfrankreich pur erleben, ich bekam sehr deutlich die Aversionen der Franzosen gegen die Deutschen zu spüren. Es ist schade, dass uns dieser ewig zurückliegende Krieg auf die eine oder andere Weise noch immer verfolgt.
Trotzdem aber verlebten wir noch ein paar nette Tage an der Cote d'Azur und machten Ausflüge. Eine Tagesreise führte uns nach Nizza, einer Millionenstadt am Meer.

  Blumenmarkt  

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Wir fanden einen Parkplatz entlang der Promenade des Anglais, 6 Stunden für 4,80 Euro, und machten uns auf den Weg zum Blumenmarkt.


  Blumenmarkt  

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Nach Möglichkeit sollten Sie zeitig am Blumenmarkt sein, denn nur vormittags ist der anschliessend liegende Lebensmittelmarkt geöffnet, wo es frisches Obst und Gemüse gibt. Die Blumen sind übrigens gar nicht teuer.


  Place Ch. Felix  

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Der Blumenmarkt wird zur Meeresseite hin von niedrigen Gebäuden abgegrenzt, die immer wieder mit Torbögen zum Meer unterbrochen sind.


  Place Ch. Felix  

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Nizza ist die Königin der Riviera und einer der glanzvollsten Orte der Mittelmeerküste. Traumhaft gelegen, gesegnet mit einer Jahrtausende umfassenden Geschichte und ungemein kontrastreich.


  Altstadtviertel  

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Da gibt es die enge, lebendige Altstadt, repräsentative barocke Paläste und Kirchen, pompöse Promenaden und Boulevards und nicht zuletzt auch exzellente neue Architektur. Wir schlenderten durch das Altstadtviertel Richtung Schlossberg.


  Altstadtviertel  

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Die "Unterstadt" zwischen Schlossberg und Promenade des Anglais ist in den Kriegen immer die Leidtragende gewesen. Da die Oberstadt nicht genommen werden konnte, liessen die Angreifer an ihr die Wut aus. So wird verständlich, dass das Gefüge der Gassen und Plätze zwar noch immer kleinteilig-mittelalterlich, die Bausubstanz aber vorwiegend jüngeren Datums ist.


  Altstadtviertel  

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Die Bauweise zeigt hauptsächlich die Züge eines von Turin und Genua beeinflussten Barocks. Die Gassen sind natürlich das ideale Renngebiet für die wilden Zweiradfahrer.....wo kein Auto mehr durchkommt, flitzen sie durch.






 

© Uschi Ertl, 14 Einträge im Gästebuch von Uschi Ertl





Leserkommentare:

Ich dachte schon, Du fährst überhaupt nicht mehr fort. Ich habe schon auf Deinen nächsten Bericht gewartet, der wieder sehr informativ ist.
Vielen Dank dafür und weiter so.
Viele Grüße, Bertram(Verfasser: Bertram Hofmeister)

sehr gut

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