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Hinweis: FKK: Eine ruhige und natürliche AlternativeFür alle welche dem Rummel der überfüllten und lauten Sommerferienorte entfliehen möchten, bietet FKK eine angenehme Alternative.
Wer zum ersten Mal ein FKK Gelände besucht ist oft angenehm überrascht, dass die Atmosphäre unter den „Nackten“ viel natürlicher und auch ruhiger ist, als diejenige in den textilen Ferienanlagen. Da die entblössten Tatsachen alles offen legen wird nicht durch raffinierte Bademode die Phantasie angeregt, was einige enttäuschen mag. In FKK Ferienanlagen findet man mehr Platz und deutlich weniger Lärm als am Ballerman-Strand. Einige Vereine leben auch heute noch nach der Lebensphilosophie „kein Alkohol, kein Tabak und kein Fleisch“. Da der nackte Körper nach dem baden innert weniger Minuten vollkommen trocknet, ist man bei einer leichten Brise gut vor Erkältungen geschützt und zudem kriegt man keine roten Sonnenbrandränder entlang der Badekleider.
Die meisten FKK Ferienanlagen sind sehr Familienorientiert. Man merkt schnell, dass kaum jemand, egal ob alt oder jung, dem von der Werbung vorgegebenen Ideal entspricht. Die Natur unterliegt anderen Gesetzen als die Werbung. Man akzeptiert sich und die andern so wie man ist und dies ist eine Stärke der Naturisten. Beim FKK sind alle willkommen, egal ob alt, jung dick oder dünn, man benötigen nicht Designer Kleidung, um das Selbstvertrauen zu stärken.
Versuchts mal, der Leitspruch der internationalen Naturisten Organisation tönt doch schon recht vielversprechend:
¨Naturismus ist eine Lebensart in Harmonie mit der Natur. Sie kommt zum Ausdruck in der gemeinschaftlichen Nacktheit, verbunden mit Selbstachtung, sowie Respektierung der Andersdenkenden und der Umwelt.¨
Mehr dazu über die FKK Landesverbände:
Hier ein paar Empfehlungen für FKK Gelände, welche für den „Einstieg“ ins Naturisten-Leben besonders gut geeignet sind (Es gibt aber noch viele andere…). Die hier erwähnten Plätze bieten alle sowohl Mietunterkünfte als auch Camping:
Deutschland:
- FKK Dreiländereck (http://www.dle-naturisten.de/): Sehr Familienfreundlich geführtes Gelände in Neuenburg-Steinenstadt nördlich von Basel. Dieses gut ausgestattete FKK Gelände, das von einer Pächter-Familie geführt wird, aber der Gemeinde gehört, zieht viele junge Familien an. Hier zahlt eine Familie mit zwei Kindern sogar etwas weniger als ein kinderloses Paar.
Schweiz:
- DIE NEUE ZEIT (http://www.die-neue-zeit.ch/): Sehr beliebt bei Paaren mit und ohne Kinder. Man kann in der Hochsaison an einer Vielzahl vom Klub organisierten Vorlesungen teilnehmen. Die meist etwas alternativen Themen sind sehr vielfältig, so z.B. über: Wiedergeburt, Spiritualität oder alternativen Lebensstil und vieles mehr. Am Abend versammeln sich viele dann in der sehr beliebten Sauna, wo oft ernsthafte Diskussionen über die besuchten Vorträge geführt werden und dabei versucht jeder die Welt zu verbessern.
Die Vereinsphilosophie aus der Gründerzeit wird hier immer noch gelebt. Es gilt die Devise: KEIN Alkohol KEIN Nikotin und KEIN Fleisch! Dadurch entsteht eine sehr attraktive Alternative Atmosphäre, welche die kleinen Einschränkungen mehr als kompensiert. Ein FKK-Ausweis ist erforderlich. Dieser kann, sofern nicht vorhanden, nach vorgängiger Kontaktaufnahme mi 8. FKK Gelände Terme d’Astor, Domaine Le Portrait, La Jenny, CHM Montalivet & Heliomonde
In westlichen Ländern ist es für uns selbstverständlich, dass wir nackt baden und sonnen weil dies ganz natürlich und zudem viel weniger erotisch ist als das Tragen eines knapp geschnittenen Bikinis.
Während unserer Frühlingstour 2009 verbrachten wir viel Zeit in den FKK Ferienanlagen Terme d’Astor, Domaine Le Portrait, La Jenny, CHM Montalivet & Heliomonde aber auch Sablière & Bélézy welche wir bereits auf Seite 5 beschrieben haben.
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FKK Terme d’Astor
Ende Mai zogen wir auf den Naturisten-Camping Terme d’Astor (http://www.termedastor.com/). Hier gibt es zwar Mobile-Heime und hübsche Chalets die aussehen wie finnische Blockhütten, aber leider lagen die Preise jetzt, in der Vorsaison, über unseren Vorstellungen. Deshalb machten wir’s den Neandertalern gleich und krochen in unser kleines Zelt. Die terrassierten Stellplätze sind gross und topf-eben. Da es hier Ende Mai noch nicht so viele Gäste hatte, waren Geschäft und Restaurant noch nicht voll in Betrieb. Die Öffnungszeiten und das Angebot verbesserten sich aber täglich. Wir genossen ein paar Tage am Pool und bei Spaziergängen die man hier auf den Waldwegen machen konnte.
Dazwischen machten wir auch ein paar Ausflüge und besuchten sowohl das nahegelegene Belvès, als auch Les Eyzies de Tayac, das hübsch am Fluss Vézère liegt.
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FKK Le Portrait
Anfangs Juni gingen wir weiter zur Domaine Le Portrait (http://www.leportrait.nu/) um Tineke und Wim zu treffen. Dieses Paar aus den Niederlanden hatten wir 2005 in Australien kennen gelernt, als wir an einer FKK Segeltour zum Great Barrier Reef bei Cairns teilnahmen.
Damals erzählten sie uns von ihren Plänen, dem hektischen Alltagstrott zu entfliehen um ihren Traum von einem eigenen FKK Gelände zu verwirklichen. Natürlich waren wir von ihrer Idee beeindruckt und neugierig ob die beiden ihren Traum auch realisieren, oder nur weiterträumen würden, wie zu viele andere.…
Tineke und Wim bewiesen sehr bald, dass ihnen ihr Projekt ernst ist. Sie suchten beharrlich, aber nicht verzweifelt nach einem geeigneten Grundstück irgendwo in Frankreich oder Spanien. Nachdem sie mehrere Objekte fallen liessen weil entweder die Gemeinde nicht mit den nötigen Bewilligungen für ein Naturisten Gelände kooperieren wollte, oder wegen anderer Probleme, wurden sie schlussendlich Ende 2007 fündig. Die beiden kauften einen alten Bauernhof an Hanglage. Das Grundstück befindet sich in Saint-Séverin in der Nähe von Bordeaux und hier unterstützt der Bürgermeister ihr Projekt, da er realisiert, dass der neue FKK Campingplatz den einheimischen Geschäften einen willkommenen Auftrieb bringen könnte.
Tineke und Wim liessen die Sicherheit ihrer Jobs in den Niederlanden hinter sich und arbeiteten nun hart daran, den alten Hof in ein Naturisten-Paradies umzubauen. Schon im Mai 2008 war alles bereit um die ersten Gäste zu empfangen. Da die französische Zentralregierung die notwendigen Bewilligungen nicht so schnell ausstellt wie der Bürgermeister ihres Ortes, konnten sie in der ersten Saison nur ein paar „holländische Freunde“ aufnehmen. Aus diesem Grund war ihre gut aufgemachte Internet-Seite auch nur in Holländisch verfügbar, aber in der Zwischenzeit lernte http://www.leportrait.nu/ auch mehrere exotische Fremdsprachen.
Als wir im Juni 2009 im Domaine Le Portrait eintrafen, gab es ein herzliches Wiedersehen. Tineke und Wim erzählten uns von den Freuden, aber auch von der Vielzahl an Hürden die sich ihnen in den Weg stellten, als sie ihr Gelände aufbauten. Vor kurzem hatten sie nun endlich die notwendigen Bewilligungen erhalten. In der Zwischenzeit hat sich bereits herumgesprochen, dass hier ein neuer FKK Camping eröffnet wurde und die ersten Gäste kamen bald. Während wir dort waren, hatte es noch drei weitere Paare die bereits den Weg hierher gefunden hatten und die guten Einrichtungen und den hervorragenden Service genossen.
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Die Domaine Le Portrait befindet sich in Saint-Séverin bei Riberac, etwa 90 km nordöstlich von Bordeaux. Es gehört zur Charente Region die vielleicht bei Naturisten (noch) nicht so bekannt ist, was nicht heisst, dass diese Region nichts zu bieten hat. Périgueux und Bergerac in der berühmteren Dordogne sind zudem nur 50 respektive 60 km entfernt. Tineke und Wim können viele Informationen über interessante Ausflüge weitergeben.
Der Camping liegt an einem Hang von dem man eine malerische Aussicht auf die hügeligen Felder der Umgebung hat. Es stehen 25 terrassierte Wohnwagen- oder Zeltplätze zur Verfügung. Ein Wohnwagen und ein fertig aufgebautes holländisches Giebelzelt stehen schon jetzt als Mietgelegenheit zur Verfügung und bald sollen noch zwei Holzchalets dazu kommen. Manch einer hat ja das Bedürfnis nach etwas mehr Platz als in einem Wohnwagen oder nach etwas mehr Komfort als beim Neandertaler-leben in einem Kleinzelt, wo man all die Kriechtiere trifft, welche man normalerweise sofort umbringen würde, wenn sie in die Wohnung eindringen!
Im Ernst: Für diejenigen die nur mit einfacher Camping Ausrüstung unterwegs sind, ist es hier besonders komfortabel. Den Gästen stehen ein Kühlschrank, sowie ein Aufenthaltsraum (im ehemaligen Stall) zur Verfügung. Dort ist auch eine kleine Bibliothek untergebracht. Für heisse Tage hat es ein Schwimmbecken und diverse kalte Getränke werden in einer Selbstbedienungs-Bar zum Verkauf angeboten. Duschen und Klo sind originell im und um den ehemaligen Stall untergebracht. Ab 2010 soll zudem ein neuer Sanitär-Block mit Sauna zur Verfügung stehen.
Ab und zu organisieren Tineke und Wim eine Massagewoche oder einen Zeichenkurs zu dem jeweils eine Lehrperson engagiert wird. Normalerweise werden aber keine Animationen angeboten, damit sich die Gäste richtig Entspannen können.
Wir genossen es, dass Tineke und Wim schon fast so viele Dienstleistungen offerieren wie man sie sonst erst in grösseren Naturisten-Geländen findet. Ab einer beeindruckend grossen Liste mit Bildern kann man sich für den Morgen frisches Brot vom Bäcker bestellen. Abends wird jeweils ein Mehrgänge-Menü angeboten, das an einem Gemeinschaftstisch für maximal 6 Personen serviert wird. Tineke kocht mit frischen Zutaten im französischen Stil und serviert grosszügige Portionen, wie dies in den Niederlanden üblich ist. Selbst wenn nur ein einziger Gast Brot oder eine Mahlzeit bestellt, stehen Tineke und Wim zu Diensten.
Wenn die Früchte reif sind, dürfen sich die Gäste an den Kirschbäumen bedienen – sofern sie noch welche erreichen können. Tineke’s hausgemachte Konfitüren können wir nur empfehlen. Die Feigenmarmelade ist ganz besonders lekker!
Wie viele andere Niederländer sind auch Tineke und Wim sehr sprachbegabt und sprechen auch fliessend Deutsch, Englisch und Französisch. Sie führen Le Portrait auf sehr persönliche und sympathische Art und wollen ganz bewusst nur so viele Gäste aufs Mal aufnehmen, dass sie sich den Namen eines jeden Gastes merken können.
Unsere kannten sie ja schon und wir haben uns dort so wohl gefühlt, dass wir dieses kleine Paradies jedem der ein persönliches und familiäres Naturisten Gelände sucht, wärmstens empfehlen können. Es ist ein perfekter Ort um eine Weile auszuspannen, egal ob für einen kürzeren oder längeren Aufenthalt.
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FKK La Jenny
Als nächstes fuhren wir an den Atlantik wo wir eine Woche im La Jenny (http://www.lajenny.fr/) verbrachten, welches auf der Höhe von Bordeaux direkt am Meer liegt. Die Miete für ein kleines Studio mit eigenem Bad kostete hier weniger als ein Zeltplatz mit Strom im Gebiet der Dordogne. Wir entschieden uns für die preiswerteste Unterkunft, welche zwar schon etwas älter, aber trotzdem mit einem neuzeitlichen Steamer Ofen ausgestattet war. Dies sagte uns viel besser zu, als ein Mikrowellengerät.
Wir haben uns richtig in dieses FKK Feriendorf verliebt. Besonders gefällt uns die Atmosphäre zwischen den etwa 750 verschieden grossen Holzhäusern. Vom kleinen Hüttchen, über's Chalet bis hin zum Luxushaus gibt es hier alles. Einige Hütten sind einfach braun gebeizt, viele aber kunterbunt gestrichen; von gelb über violett bis grün und rosa; was erst recht Ferienstimmung aufkommen lässt. Im duftenden Fichtenwald stehen sie in kleinen Gruppen locker verteilt unter den Bäumen, es gibt kein stures System. Auch die kleeblattförmige Pool-Anlage ist sehr schön und grosszügig. Das windgeschützte Schwimmbad lud zum Verweilen ein, und dies, obwohl es vom kilometerlangen Sandstrand echte Konkurrenz hatte. Dieser hat goldenen, recht feinen Sand und man kann auch 'ganz ohne' in beide Richtungen weiter gehen, als einen wohl die Füsse tragen. Das Schauspiel, welches die hohen Wellen und der Wechsel von Ebbe und Flut boten, war total faszinierend und überhaupt nicht mit dem sanften Mittelmeer zu vergleichen. Und wer sich in die Wellen wagte, spürte sogleich die starke Kraft der Strömungen.
Viele Gäste kommen wohl wegen dem 6 Loch Golfplatz, der sich direkt in der FKK Anlage befindet. Hier können sich jung und alt betätigen.
Was uns besonders gefällt, ist die Weitläufigkeit des Geländes, welches etwa 2.5 km lang und 500 Meter breit ist, sowie die Tatsache, dass trotz der zum Teil grösseren Distanzen, nur wenige Gäste das Auto benutzten um von einem Ende des Feriendorfes, ans andere zu gelangen. La Jenny ist so angelegt, dass die Feriengäste motiviert sind das Auto stehen zu lassen und sich eher zu Fuss oder mit dem Rad fortbewegen. Dies wird eher durch bauliche Massnahmen als mit Verboten erreicht. Nirgends konnte man direkt vor der Tür parkieren und auch wer zum Strand will, musste noch mindestens einen Kilometer zu Fuss, oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Verschiedene Wege führen über die grasbewachsenen Dünen zum kilometerlangen Sandstrand.
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FKK CHM Montalivet
Nur 200km weiter nördlich besuchten wir unsere alten Freunde Valerie und Alan die nun permanent im „CHM“= Centre Heliomarin Montalivet (http://www.chm-montalivet.com/) leben. Die Anmeldung in diesem riesen FKK Gelände ist noch immer so langwierig und kompliziert wie vor Jahren. Das Angebot an Geschäften und Restaurants andererseits, ist auch noch immer so vielfältig und grossartig wie vor Jahren!
Viele der alten verlotterten Bungalows aus der Pionierzeit wurden in der Zwischenzeit abgebrochen und durch eine Vielzahl neuer Mobilheime ersetzt. Diese offerieren sicher deutlich mehr Komfort, aber von Charme kann in diesen dichtgedrängten Gassen wo sich die Hüttchen eng aneinander reihen, keine Rede mehr sein.
Wir konnten in Valerie und Alan’s zweitem Mobilheim wohnen, das mit seinem netten Gärtchen gleich hinter ihrer eigenen Parzelle viel einladender aussah.
Abends assen wir ein paar Mal mit Valerie und Alan was wir sehr genossen, denn die beiden ziehen die Französische Küche gegenüber der ihres Heimatlandes England vor.
Ausser bei unserer Ankunft in Montalivet, war das Wetter immer schön und warm. Am Nachmittag des 13. Juni trafen (in Australien ausgebildete) Rettungsschwimmer am Strand ein um ihn zu überwachen. Nur 10 Minuten nachdem sie ihren Dienst aufgenommen hatten, wimmelte es im Wasser nur so von Badenden, obwohl all diese Leute vorher offensichtlich bloss am Sonnenbaden interessiert gewesen waren…
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Hinweis: FKK Heliomonde: eine perfekte Basis für ParisDas FKK Gelände Heliomonde (http://www.heliomonde.fr/) befindet sich inmitten ländlicher Umgebung bei der Ortschaft St. Cheron, etwa 45 km ausserhalb der Hauptstadt Paris. Es gibt dort sowohl Mietmöglichkeiten als auch Campingplätze. Nur 3 km vom Gelände entfernt, befindet sich der Bahnhof St. Cheron mit einem grossen Park & Ride Parkplatz. Dank halbstündlich verkehrenden Zügen ist Paris bequem erreichbar. Wenn man eine Tages-oder Mehrtages-Karte ersteht, ist die Benützung des Öffentlichen Verkehrs im ~50 km Radius ums Zentrum im Fahrpreis inbegriffen.
Das FKK Gelände selbst ist aber auch sehr attraktiv, eine ernstzunehmende Konkurrenz zur Metropole Paris! Im Heliomonde findet man ein Restaurant, ein sehr beliebtes Schwimmbad, sowie mehrere Sport- und Spielplätze für gross und klein. Eine grosszügige Sauna und ein Hamam Dampfbad sind in einem neueren Gebäude untergebracht und dürfen kostenlos benutzt werden. Viele attraktive Waldwege führen kreuz und quer durch das riesige Grundstück.
Wir empfehlen bei einem Aufenthalt im Heliomonde genügend Zeit einzuplanen, sodass man sowohl das Gelände, als auch das faszinierende Paris in Ruhe geniessen kann.
FKK Heliomonde
Als letzte Station in Frankreich entschieden wir uns für das FKK Heliomonde (http://www.heliomonde.fr/) bei Paris. Via Internet sicherten wir uns eine „last-minute“ Offerte für ein Chalet Tonga. Wir waren neugierig, ob uns dieses ebenso zusagen würde wie die Tonganischen Inseln in der Südsee und wirklich; wir wurden nicht enttäuscht! Das ganze Gelände entsprach absolut unserem Geschmack. Obwohl es bloss 45 km nach Paris sind, ist man inmitten ländlicher Landschaft um die Ortschaft St. Cheron. Nicht nur das nahegelegene Dourdan, sondern die ganze Gegend ist sehenswert.
Heliomonde liegt in einem grossen Waldstück in dem die Klubmitglieder, die meist aus Paris stammen, 350 Chalets besitzen. Wir genossen die vielen Waldwege kreuz und quer durch das riesige Grundstück. Es gibt ein Restaurant, einen sehr beliebten Pool, sowie mehrere Sport- und Spielplätze für gross und klein. Eine grosszügige Sauna und ein Hamam Dampfbad waren in einem neueren Gebäude untergebracht und durften kostenlos benutzt werden.
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Obwohl wir Heliomonde vor allem wegen seiner Nähe zu Paris ausgesucht hatten, fuhren wir schlussendlich nur einmal in diese Metropole, da es uns in der FKK Ferienanlage so gut gefiel. Heliomonde war schon für sich allein eine Entdeckung und seine Lage macht es nur noch attraktiver!
Mit einer Tageskarte konnte man vom 3km entfernten St. Cheron mit dem halbstündlich verkehrenden Zug nach Paris fahren. Mit diesem Billet konnten wir alle touristischen Attraktionen erreichen.
Obwohl wir Paris vor Jahren schon einmal erlebt hatten, genossen wir doch diese ruhige und grosszügig angelegte wunderschöne Stadt mit ihren vielen Parks aufs Neue.
Inzwischen war es schon Ende Juni und damit für uns höchste Zeit das Naturisten-Leben für eine Zeitlang gegen das Touristen-Leben einzutauschen. Wir hatten ja diesen Sommer noch Island, die Färöer-Inseln und Grönland auf unserem Programm. Nach soviel Dauersonnenschein können wir nun für eine Weile gut wieder etwas „abwechslungsreicheres“ Wetter ertragen…
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