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Eine Reisereportage von Brigitte & Heinz

Inhalt

 
1. Von Annecy via Tournon nach Lanas
 
2. Von der Ardèche Schlucht nach Bedoin en Provence
 
3. Narbonne, Gruissan, Carcassonne & Perpignan
 
4. Leucate, Collioure & Llanca
 
5. FKK Feriendörfer Sablière, Belezy & Oasis
 
6. Zurück in die Ardeche & die Provence
 
7. Die Dordogne & Paris
 
8. FKK Gelände Terme d’Astor, Domaine Le Portrait, La Jenny, CHM Montalivet & Heliomonde

Wir machten wieder einmal einen längeren Aufenthalt in Frankreich, einer unserer Lieblingsdestinationen. Im Landesinnern besuchten wir Im Herbst zuerst Annecy, die Ardèche Region, sowie die Provence.
Anschliessend gingen wir ans Mittelmeer bei Port Leucate. Von dort aus machten wir Ausflüge nach Perpignan, Narbonne, Carcassonne mit seiner befestigten Altstadt welche zum Weltkulturerbe gehört, sowie zu malerischen Dörfern entlang der Salzsalinen und Etangs.
Entlang der Küste besuchten wir das Städtchen Collioure, von wo aus wir der faszinierenden Küstenstrasse nach Llanca in Spanien folgten.

Nach einem längeren Aufenthalt in Spanien ging unsere Reise im Frühjahr 2009 von Perpignan nochmals in die Ardèche und die Provence, bevor wir in die Dordogne aufbrachen, wo wir malerische Ortschaften und gutes Essen genossen.
Nach einem Aufenthalt am Atlantik endete dieser Reiseabschnitt in der charmanten Metropole Paris.

Übernachtet haben wir ab und zu in preiswerten Kettenhotels wie Formule 1 oder Etap, die meiste Zeit verbrachten wir aber in den acht FKK Geländen Domaine de la Sablière in der Nähe der Ardèche, Bélézy en Provence, Oasis im „Village Naturiste Port Leucate“, Terme d’Astor in der Dordogne, Domaine Le Portrait in der Charente, La Jenny & CHM Montalivet am Atlantik sowie im Heliomonde bei Paris.

1. Von Annecy via Tournon nach Lanas



Unsere Herbstreise startete in Annecy. Von dort aus ging unsere Fahrt weiter durchs beeindruckende Vecors Gebirge nach Lanas, einem traditionellen Steindorf.


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Als erstes übernachteten wir in Annecy, nur 34 km nach der Schweizer Grenze. Wie oft am Wochenende, waren die meisten Budget-Hotels leider schon belegt. Es kostete uns zwei Stunden und viel Nerven, um ein günstiges Zimmer zu finden. Es hat sich aber wirklich gelohnt diese charmante Stadt, welche an den Ufern des gleichnamigen Sees erbaut wurde, wieder einmal zu besuchen. Obwohl es etwas spät wurde, kriegten wir in der Altstadt noch ein hervorragendes französisches Abendessen. Danach und auch am nächsten Morgen, schlenderten wir durch die Altstadt am Thiou Kanal, die einen besonders malerischen Charakter hat. Auch der Markt am Sonntagmorgen ist immer einen Besuch wert.

Weitere Bilder in der Galerie Fotoalbum Annecy, die malerische Stadt am gleichnamigen See  6
Ein paar Bilder unseres Aufenthalts in Annecy, welche malerisch am gleichnamigen See, sowie am Thiou Kanal gelegen ist.




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Am nächsten Nachmittag fuhren wir dann auf der Autobahn nach Chambéry, von wo aus wir unsere Fahrt auf der Lokalstrasse durch das Vecors Gebirge fortsetzten. Ganz überrascht bemerkten wir, dass in Frankreich nun die Geschwindigkeit für die meisten Ortsdurchfahrten auf 30 km/h beschränkt ist.

Spektakuläre Landschaften und die charmanten Dörfer entlang unseres Weges, machten unsere Fahrt sehr abwechslungsreich. Via Voiron, Romans und Tournon sur Rhône erreichten wir Aubenas, wo wir ein weiteres Mal übernachteten.
Anders als bei einem früheren Besuch in Aubenas, wirkte die Kleinstadt am Sonntagabend richtig tot. Der Manager unseres Billighotels riet uns, für das Abendessen 10 km nach Vals-le-Bain zurück zu fahren. Da es sich um einen Thermalkurort handle, seien die Restaurants dort, im Gegensatz zu hier, bestimmt auch am Sonntagabend geöffnet, damit die vielen Kurgäste (und wir) nicht verhungern müssten. Tatsächlich fanden wir dort eine gute Auswahl an Speiselokalen, wo wir unsere kulinarischen Wünsche befriedigen konnten.


Hinweis: Schlemmen in Frankreich

Für uns ist feines Essen sicherlich einer der Höhepunkte einer jeden Frankreichreise. Schon einfache Mahlzeiten, bei denen ein drei-Gänge-Menü etwa € 10 bis € 15 kostet, können recht gut sein, der Mehrpreis für den Aufstieg in die „Feinschmeckerklasse“ ist aber viel bescheidener als viele denken!

Empfehlenswert sind Set Menü‘s, da diese nicht nur zu einem sehr attraktiven Preis angeboten werden, sondern oft auch noch mit zusätzlichen (im Menü nicht immer erwähnten) Leckereien aufgewertet sind, welche ein abgerundetes phantasievoll zubereitetes gastronomisches Erlebnis ermöglichen. In einem „Restaurant Gastronomique“ ist ein Set Menü etwa folgendermassen zusammengestellt: Mise en Bouche (Appetitanreger), ein oder zwei Vorspeisen, ein oder zwei Hauptgänge, eventuell mit einem Verdauungssorbet dazwischen, Käse und/oder Nachspeise. Bestellt man sich voraus einen Aperitif kommt dazu oft auch etwas Hausgemachtes zum knabbern dazu, genauso wie der Kaffee oft noch um ein kleines Nachdessert erweitert ist.
Die Sorge dabei zu „verfetten“ ist grundlos, da die Portionen angepasst sind und das Menü über ein paar Stunden verteilt serviert wird. Die meisten Franzosen sind gertenschlank und dies obwohl sie sich kulinarisch recht verwöhnen. Wenn man sich zum Essen Zeit nimmt (und nicht ein Bier nach dem anderen hinunterkippt) sollte man keine Gewichtsprobleme kriegen, wie dies Mireille Guiliano in ihrem Bestseller „French Women Don't Get Fat“ beschreibt.

In den preiswertesten der mit Gault Millau oder Michelin Sternen ausgezeichneten Lokale findet man schon Set Menüs ab € 12, normalerweise muss man aber für ein phantasievoll zubereitetes „Menu Gastronomique“ € 20 bis € 40 einkalkulieren. Was man für diesen Preis erhält, ist aber wirklich sein Geld wert. Wenn man auf (die Droge) Alkohol nicht verzichten will, wird’s aber deutlich teurer. Natürlich ist der Preis nach oben fast unbegrenzt. Ein Feinschmecker-Führer wie „Gault Millau“ oder „Guide Michelin“ ist eine gute Hilfe bezahlbare, aber immer noch gute Gourmettempel zu finden.

Da viele der phantasievollen Beilagen einer Schlemmermahlzeit gleichentags frisch zubereitet werden, ist in den meisten Lokalen eine vorgängige Reservierung erforderlich.

Bon Appétit !


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Zwei phantasievoll und schmackhaft zubereitete Hauptmahlzeiten in einem französischen Feinschmecker Lokal.




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Auch Nachspeisen werden in den französischen Gastronomie Betrieben aufwendig und phantasievoll zubereitet. Oft werden sogar Meringue (Baiser) Schalen oder kleine Kuchen erst nach der Bestellung frisch gebacken. Deshalb müssen die Nachspeisen in den besseren Lokalen zusammen mit den Vor- und Hauptspeisen bestellt werden.


Sehenswürdigkeit: Lanas: ein Steindorf an der Ardeche

Der sehenswerte kleine Ort Lanas liegt an der Ardèche zwischen Aubenas und Ruoms. Nach alter Tradition sind hier noch die meisten Häuser aus gemeisselten Natursteinen gebaut. Man sieht hier viele teilweise stark verwinkelte Torbögen. Die einen dienen als Durchgang um von der einen Strasse unter den Häusern zu einer anderen auf einem tieferen (oder höheren) Niveau zu gelangen, andere wiederum wurden im modernen Stil zur Garage umfunktioniert. Oft sind die Strässchen des Dorfes noch mit Kopfsteinpflaster belegt.

  Lanas, Südfrankreich[59]

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  Lanas, Südfrankreich[59]

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Durch diesen verwinkelten Torbogen gelangt man in die höher gelegene Parallelstrasse.


  Lanas, Südfrankreich[59]

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Hier in Lanas verschmilzt die traditionelle Bauweise übergangslos mit den Mobilitätsbedürfnissen des 21 Jahrhunderts!






 

© Brigitte & Heinz aus der Zentralschweiz, 5 Einträge im Gästebuch von Brigitte & Heinz





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