 |
| Cesky Krumlov, Budweis und Holašovice sind UNESCO
Weltkulturerbe oder weltbekannt. |
Im Grenzdreieck Oberösterreich, Bayerischer Wald befindet sich der Nationalpark Böhmerwald, ein Gebiet mit dem Lipno Stausee. Im Jahr 1959 wurde eine Staumauer mit dem Kraftwerk im Moldautal errichtet. Mit dieser Maßnahme sollten die Region, insbesondere aber auch die flussabwärts gelegenen Städte České Budějovice (Böhmisch Budweis) und Prag vor Hochwasser geschützt werden. Es ist der größte See der Tschechischen Republik mit einer Länge von 42 Kilometern. Wir machen Mittagsrast in Horni Planá, einer Anlegestelle für die Fähre, die den fünf Kilometer breiten See quert. Trotz Pfingstferien in Bayern wirkt der Ort wie ausgestorben. Etwa belebter ist es schon in Frymburk. Die Straßencafés sind gut besucht, auch entlang der Seepromenade sind Fahrradfahrer und Inliner unterwegs, auf dem Wasser Kanufahrer und andere Touristen warten auf die Abfahrt des Schiffes. |
Als nächstes fahren wir in die 23 km entfernte UNESCO-Stadt Český Krumlov, dem böhmischen Meersburg, und treffen auf ganze Busse von Japanern, die Europa besichtigen. Sie laufen alle an zahlreichen Souvenirshops entlang zum schönen Schloss. Das Schloss Český Krumlov ist nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien. In ihm befindet sich auch ein barockes Schlosstheater, das eines der zwei weltweit noch erhaltenen Barockbühnen ist, die noch im Originalzustand erhalten ist. Dieses Jahr wird Romeo und Julia oder "Ják se vam libi", eine Shakespeare Komödie aufgeführt. Weiter zu sehen gibt es auch ein Wachsfigurenmuseum und ein Foltermuseum. |

|