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Eine Reisereportage von Uschi Ertl

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Saint Tropez kennen wahrscheinlich die meisten aus der schillernden Regenbogenpresse; dort kann man immer wieder lesen, wer sich gerade in St. Tropez aufhält. Die Schönen und Reichen dieser Welt sind in den farbigen Magazinen ebenso zuhause wie in St. Tropez. Aber auch als Normalsterblicher ist St. Tropez eine Reise wert: entweder Sie lassen sich vom vermeintlichen Glanz der VIP's (und derer, die denken, sie sind VIP's) beeindrucken oder Sie kommen einfach ausserhalb der Hauptsaison. Dann nämlich präsentiert sich dieser Ort einfach nur als beschaulicher Küstenort in den faszinierenden Farben der Cote d'Azur.

  Berühmte Silhouette  

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Lichtzauber: das unglaubliche Blau von St. Tropez. Blick auf das einstige Fischerdorf und die gegenüberliegende Küste.


  Im Hafen von St. Tropez  

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Auch unsere Reisezeit lag bereits ausserhalb der Hauptsaison und die Anreise im Auto war unbeschwerlich und ohne größere Staus. Ich habe vergleichsweise schon einmal für nur 1 km 45 Minuten gebraucht, dieses Jahr ging das alles ganz reibungslos. Ich werde nie wieder im Hochsommer nach St. Tropez fahren.


  Zweitklassige Künstler  

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Doch der Großparkplatz am neuen Yachthafen war trotzdem überfüllt. Es gibt auch im September noch genügend Touristen, die sich von St. Tropez verzaubern lassen wollen. Zur gewohnten Ansicht im alten Hafen gehören dazu auch die zweitklassigen Landschafts- und Portraitmaler, die ihre Werke zu überteuerten Preisen feil bieten.


  Straßencafé  

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Zur Hauptsaison sind alle Cafés bis auf den letzten Stuhl besetzt, nicht jedoch ab September. Sehen und gesehen werden lautet die Devise und Sie blinzeln der Sonne ins Gesicht, mit einer Cola oder einem Kaffee zu überhöhten Preisen natürlich.


  Gigantische Mega-Yachten  

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Tagsüber findet man eher die kleineren Yachten im Hafen, denn zu dieser Zeit schippert die Hautevolee auf ihren an Ozeandampfer erinnernde Yachten auf dem Meer und geniesst die unendliche Weite des Meeres. Im Bild wird gerade eine Yacht wieder für die nächste Tour auf Hochglanz gebracht.


  Hafenansicht  

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Im Hafen ist es ruhig, man kann getrost sogar zu dritt nebeneinander spazieren. Die Fremden in der Stadt treten nur paarweise und nicht in Horden auf.


  Anlegestelle  

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In den Wintermonaten dominieren die rund 6.000 Einheimischen wieder das Stadtbild von Saint-Tropez. Zahlreiche Boutiquen, Hotels und Restaurants haben geschlossen und das Leben verläuft wieder in gemächlicheren Bahnen.


  Anlegestelle  

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Weil die Schiffe so gross sind, sind auch die Anlegebojen entsprechend gross. Es haben locker drei Personen Platz, um ein Hafenerinnerungsfoto in Szene zu setzen.






 

© Uschi Ertl, 14 Einträge im Gästebuch von Uschi Ertl





Leserkommentare:

Hallo Uschi,
ich habe St. Tropez diesen Sommer genauso erlebt und ich bin der Meinung, dass diese reichen Schnösel durchwegs arrogant sind, sie verdienen
noch nicht einmal Beachtung. Toller Reisebericht!
Viele Grüße
Birgit(Verfasser: Birgit Birkenfelder)

sehr gut

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