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Nachdem ich beruflich ein Angebot eines zweiwöchigen Englisch-Sprachkurses angenommen habe, begab ich mich alleine auf eine Reise in den hohen Norden. Es war meine erste Flugreise und zudem meine erste weite Reise alleine. Es war schon komisch, aber eine Erfahrung, die ich nicht vermissen möchte.
Gegen Mittag ging es zum Flughafen und der Abschied fiel mir schwer. Als ich aber im Flugzeug sass, freue ich mich, endlich mal nach Schottland zu kommen, wo ich schon immer mal hinwollte. Das verhalf mir über den Abschied hinweg :-)
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Der erste Flug nach London dauerte eine Stunde, doch für meinen ersten Flug war es nicht gerade schön. Ein "Luftloch" zog die Maschine plötzlich ein paar Meter abwärts und mir wurde schlecht. Die Zeit kam mir viel länger vor und endlich flogen wir über London um auf dem Heathrow Airport zu landen. Ich erkannte sogar ein paar bekannte Gebäude. Am Flughafen angekommen, kannte ich mich natürlich überhaupt nicht aus. So einen großen und für mich unübersichtlichen Flughafen habe ich noch nie gesehen. Ich hetzte von einem Terminal zum anderen, fragte mich dreimal durch bis ich endlich das Gate fand, von wo aus das Flugzeug nach Edinburgh ging. Bisschen warten und schon konnte es weitergehen. Der Flug nach Edinburgh war auch nicht viel schöner, als der nach London.
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Am Flughafen der schottischen Hauptstadt empfing mich ganz herzlich meine Lehrerin, die mich zwei Wochen unterrichtete, mit dessen 8jährige Tochter. Nachdem ich endlich meinen Koffer bekam gingen wir zu ihrem Auto und ich wollte natürlich auf der falschen Seite einsteigen. Nach ca. 30 Minuten kamen wir bei meiner Gastfamilie zu Hause an der Willowbrae Road im Stadtteil Duddingston an und ich bezog mein wunderschönes Zimmer in typisch schottischer Architektur |
Die Gastfamilie war sehr nett, höflich und gastfreundlich zu mir und meine Lehrerin zeigte mir die Stadt und führte mich zu den wichtigsten Orten; zu Museen, Botanischen Garten, Cafè's und Restaurants, zur Ostküste Schottlands sowie in die südlichen Lowlands.
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wunderschöner See auf einem Hügel
Am Tag meiner Ankunft zeigte mir die Familie die Gegend um ihr Haus herum.
Wir kamen zum Holyrood Park, einen Hügel hinauf, wo sich dieser hübsche kleine See befand.
Das mag ich an Schottland besonders, die vielen Seen, mitten auf einem Hügel, wo man sie gar nicht vermutet.
Es war schön still, das Stadtleben spielte sich ein paar Kilometer weiter weg ab. |
Leider war das Wetter in den zwei Wochen nicht besonders schön. Das Klima ist sehr wechselhaft. Es scheint die Sonne, die Himmel ist schön blau und 10 Minuten später kann es plötzlich anfangen zu regnen.
Am nächsten Tag, ein Montag, begannen die Unterrichtsstunden. Sie verhalfen mir, mein Englisch sehr gut aufzubessern und ich lernt viel neues dazu. Es hat sich gelohnt und ist auf jeden Fall empfehlenswert! Während sie ihre Tochter in die Schule brachte, gab es für mich Frühstück. Ich räumte den Tisch immer wieder auf, so dass wir nach ihrer Rückkehr gleich mit dem Unterricht beginnen konnten. 9:00 Uhr ging's los, gegen 11:00 Uhr gab's die obligatorische Tea-Time für 15 Minuten, gegen 13:00 Uhr das sehr abwechslungsreiche Mittagessen und gegen 15:00 Uhr war der Unterrichtstag beendet. Den Nachmittag verbrachte ich mit Hausaufgaben, lernen und Freizeit.
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Sonnenuntergang
In den ersten fünf Tagen sah ich nicht besonders viel von Edinburgh.
An einem Tag liefen wir durch ein paar Strassen und genossen herrliche Ausblicke über einen Teil der Stadt. An einem anderen Tag setzten wir uns morgens ganz zeitig ins Auto, um an die schottische Ostküste zu fahren und diesen wunderschönen Sonnenaufgang zu geniessen. Wir verweilten ein bisschen, bevor es wieder zurück zum Unterricht ging. |
Botanic Garden
Einen Tag später lud mich meine Lehrerin in den Royal Botanic Garden ein, ein Wunder der Pflanzenwelt in Schottlands bestem Garten. Ausserdem ist er der weltberühmte Felsengarten mit 10 herrlichen Gewächshäusern, einschliesslich dem größten Palmenglashauses Britanniens.
Wir spazierten gemütlich durch die schöne Anlage, zutrauliche Eichhörnchen liefen über den Weg und ich wurde zu Kaffee und Kuchen eingeladen. |
Ostküste
Am Abend des selben Tages fuhren wir nach North Berwick, Edinburgh's Sea-Side. An der Ostküste herrschte Ebbe und wir konnten schön spazieren gehen. Endlich war auch mal das Wetter etwas besser, doch der Wind ging ziemlich stark. Wir sassen gemütlich in einem Café und der Unterricht des heutigen Tages bestand aus Kommunikation und Smal-Talk. |
Mehr dazu im Reisebericht Sprachkurs in Edinburgh

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