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| Eine Woche auf Mallorca über den Jahreswechsel 2004/2005. |
Jahreswechsel 2004/2005 Mallorca
Mit einem Rollstuhlfahrer zu verreisen ist immer eine kleines Abenteuer für sich. Um es vorab zu sagen, nach Mallorca zu reisen ist absolut einfach für Rollstuhlfahrer. Air Berlin ist routiniert im Umgang mit Menschen mit Bewegungseinschränkungen und der Flughafen Palma de Mallorca ist auch vorbildlich für Rollstuhlfahrer. |
Wir hatten uns eine rollstuhgerechte Finca in Santa Maria de Calmi ausgesucht, die von einem deutschen Rollstuhlfahrer geführt wird. Dementsprechend phantastisch war die Anlage. Als wir nach einem 2,5 stündigen Kampf endlich unseren Leihwagen hatten, erreichten wir sie zügig und erfreuten uns erstmal über die wunderbare Lage und die schöne Wohnung, die wir bekommen hatten. |
An diesem ersten Tag, den 28.12.2004 unternahmen wir keine großen Anstrengungen mehr. Wir fuhren nach Palma zum Essen, schauten ein wenig am Hafen, leider regnete es jetzt und fuhren dann bald zum Einkaufen und zurück in unsere gut geheizte Fincaferienwohnung. |
Mittwoch, der 29.12.2004. Ausgeschlafen und voller Tatendrang machten wir uns auf den Weg nach Sineu, wo heute Markt sein sollte. Es war so und es war wunderbar. Ein toller Markt, Obst, Gemüse, Oliven, Keramik, Spielwaren, die üblichen Afrikaner mit Lederklamotten und billigem Spielzeug, aber auch Hühner und anderes Federvieh und Pferde wurden feilgehalten. Der Markt zieht sich durch das ganze Zentrum von Sineu. An diesem Tag war es sonnig, aber auch recht kühl, vor allem im Schatten und davon gibt es ja im Winter zwischen Häusern und in engen Gassen reichlich. Wir schauten uns auch noch die Eglesia von Sineu mit ihrer schönen Weihnachtskrippe an. Ein ganz neues Urlaubsgefühl, Spanien und Weihnachten, das war für uns völlig neu. Doch dazu später noch mehr. Wir kehrten mittags in einer Tapa-Bar ein und freuten uns, dass, wie übrigens während unseres ganzen Aufenthaltes, die Spanier eindeutig die Mehrheit der dort Anwesenden darstellten. Man hatte wirklich das Gefühl, sich in Spanien zu befinden und nicht in einem spanisch aussehenden Bundesland von Deutschland. Wir speisten vorzügliche Tapas und genossen es ganz einfach, so mitten im Geschehen zu sitzen, „dabei“ sein zu können. |
am Hafen
die ruhige Winterzeit wird gerne genutzt, um Fischernetze zu reparieren. |
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