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 | |  Eine Reisereportage von Uschi Poehler
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Wir hatten unser anvisiertes Ziel noch vom Dunklen erreicht. Im letzten Abendlicht schifferten wir mit der Autofähre wieder zurück auf die andere Seite des Rheins. Dabei nahmen wir noch ganz nebenbei einen sehr wichtigen Turm ins Visier. In diesem 1905 erbauten etwa 18 m hohen Turm ist der Kauber Rheinpegel untergebracht. Er zeigt den Rheinschiffern den jeweiligen Wasserstand an. Er ist für die Schiffahrt von besonderer Bedeutung, denn zwischen Kaub und dem neun Kilometer entfernten Loreley-Felsen herrschen besonders tückische Fahrverhältnisse. Auch wenn die Loreley heute nur noch für Touristen posiert könnte eine falsche Abladetiefe für die Schiffer und ihre Schiffe ganz fatale Folgen haben. Der höchste Stand, der jemals in Kaub aufgezeichnet wurde, stammt aus dem Jahr 1850. Damals wurden 10,40 Meter gemessen. Besonders kritisch wurde es im September 2003, als es nur noch 35 Zentimeter waren. |
6. Tag: Burgen und schöne Aussichten rechts und links des Rheins
Am letzten Tag unserer Rheinstippvisite wollten wir uns die eine oder andere Burg etwas näher anschauen. Ohne ein festes Ziel verließen wir Lorch diesmal Richtung Osten hinauf auf die rechtsrheinischen Höhen. Wir kamen durch einen wunderschön herbstlich gefärbten Mischwald. Am Wegesrand sahen wir ganz viele Schirmpilze stehen. Und ausgerechnet da war wieder mal Halteverbot. Glück oder Pech? Wohl eher Glück, denn sonst hätten wir womöglich den Rest des Tages mit Pilze suchen verbracht und von den schönen Burgen nichts gesehen.
Schon von weitem sahen wir einen kleinen Ort auf einem recht weiten Plateau. |
Dem Straßenverlauf folgend landeten wir in Patersberg. Nahe beim Ortseingang erfreute uns eine sehr schöne Aussicht hinunter ins Rheintal. Wow, diejenigen die ihr Anwesen direkt bei der Abbruchkante haben kann man wirklich beneiden. |

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