 |
 |

 | |  Eine Reisereportage von Uschi Poehler
|
weitere Seiten: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 |
|
 |
 |
Langsam wird es Manfred zu viel. Auf humorvolle Weise erklärt er der Männergesellschaft, dass die Lady’s nun auch noch Duschen wollen und dass sie das dann doch lieber ohne Zuschauer tun. Aus ihren Augen spricht alles andere als Begeisterung. Doch was bleibt ihnen weiter übrig als schweren Herzens ihren Acker (im wahrsten Sinne des Wortes) zu räumen. |
Und am nächsten Morgen?
Ganz selbstverständlich leistet uns die männliche Dorfgemeinschaft auch zum Frühstück Gesellschaft. In gebührendem Abstand haben sie sich im Halbkreis um uns niedergelassen. Sind wir für sie das „Frühstücksfernsehen auf sambische Art“? Was werden sie wohl über unseren reich gedeckten Tisch denken? Ich habe wieder mal ein ganz schön schlechtes Gewissen.
Zum Glück bleibt genügend übrig und so können unsere „Überbleibsel“ auch hier wieder einem guten Zweck erfüllen. Sogar der letzte Rest aus unserem Honigglas wird blitzschnell leer geschleckt. Beim Vorräte durchstöbern findet Ilona noch ein paar eiserne Reserven in Form von Konservendosen. Die bereiteten gleich doppelte Freude, denn sowohl Inhalt als auch die Büchsen selbst finden reißenden Absatz. Auch unsere leeren Getränkedosen werden wir allesamt wieder los. |
Nur von unserm frischgebackenen Brot opferten wir nichts. Für die nächsten beiden Tage müssen wir auf’ s Backen sicher verzichten. Unser heutiges Ziel ist das Nyika- Plateau in Malawi.
Und da ist es für das Gehen des Hefeteiges sicherlich viel zu kalt.................... |

|
![]() |
| |
|
![]() |