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 | |  Eine Reisereportage von Uschi Poehler
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Langsam kommt die Nacht
Der Rest des Abends verlief wie die Tage zuvor.
Als es dunkel wurde gab es wieder ein leckeres Abendessen. Und anschließend versammelten wir uns ums Feuer. Es war Vollmond und dadurch konnten wir sehr weit in die offene Savanne schauen. Das ideale Gelände für Geparde. Es wäre schön gewesen, wenn von irgendwoher ein paar Katzenaugen geleuchtet hätten.
Doch spätestens nach Gunters recht deftigem Witz, der natürlich mit einer ausgelassenen Lachsalve honoriert wurde, waren meine letzten Hoffnungen verflogen. Denn nun hatte auch der letzte Gepard vor uns Reißaus genommen.
Und so verschwanden auch wir etwas zeitiger als sonst in unseren Zelten. Der Tag war ja auch besonders anstrengend, vor allem für Gotthard und Hans-Dieter, die unsere Fahrt über den von vielen so gefürchteten Van Zyls Pass wirklich mit Bravour gemeistert hatten.
Auch der vierte Tag unserer Tour war für mich wieder ein ganz phantastischer Tag. Eigentlich hatte ich ihm mit etwas Furcht entgegen gefiebert. Denn durch meine vorherigen Recherchen war ich doch ein wenig verunsichert, was uns an diesem Tage erwarten würde. Doch im Nachhinein würde ich das Abenteuer „Van Zyls Pass“ auch noch ein zweites Mal angehen. Aber nur in einer geführten Tour. Denn ansonsten wäre mir der Nervenkitzel entschieden zu hoch. |
Und was erwartete uns am nächsten Morgen?
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Ein kleiner grüner Zweig am Morgen
Kaum zu glauben, wie es im Kaokoveld nach ein wenig Regen aussehen muss. Einen kleinen Einblick bot uns der kleine Zweig, der über Nacht ganz viele zarte Blättchen bekommen hatte. |

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