Das aus der Talsperre im Normalbetrieb abgegebene Wasser wird in einem unterhalb der Mauer gelegenen Kraftwerk (Hauptkraftwerk) zur Energieerzeugung genutzt. Allerdings richtet sich die Wasserabgabe nur nach den Erfordernissen der wassermengenmäßigen Bewirtschaftung der Ruhr; die Stromerzeugung ist lediglich eine Nebennutzung.
Vom Hauptkraftwerk gelangt das Wasser in den Ausgleichsweiher, aus dem die über den Tag gleichmäßig verteilte Abgabe über ein kleineres Kraftwerk (Nebenkraftwerk) in den Unterlauf der Möhne erfolgt.