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Zurück im Zentrum ist ein weiteres interessantes Museum zu sehen, das Museo de San Francisco ein Kirchenmuseum mit Chorstühlen, Gemälden, Truhen, Heiligenfiguren und Bibeln aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Ein Saal ist der ersten chilenischen Literatur-Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral gewidmet und auch das Leben von Franz von Assisi kann man auf 54 Bildern betrachten. Die Kirche wurde 1572 gebaut und 1618 fertiggestellt. Ein nahes Ausflugsziel in der Umgebung ist Cajon del Maipo ein Tal 11/2 Stunden mit dem Bus ab Parque O`Higgins oder noch weniger mit dem Auto oder Motorrad. Dieses Tal lädt zum Wandern, zum Picknick, zum Schwimmen, Baden in warmen Thermen, zum Skifahren im Winter oder auch nur zum Kaffeetrinken ein. Ein anderes nahes Ausflugsziel ist der Nationalpark La Campana mit seinen chilenischen Palmen und einem Hügel, von dem, so sagt man, Charles Darwin einen Blick auf das Meer und die Kordilleren geworfen hat.
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Das Museo Chileno de Arte Precolombino, der Palacio de Bellas Artes im Park Forestal entlang des Rio Mapocho oder der Palacio La Alhambra ein Nachbau der Alhambra in Granada - das Haus war einst Heim des Silbermagnaten Franciso Ignacio Ossa Mercado - sind weitere Ziele,die einen Besuch lohnen. Zwischendurch oder danach kann man sich in zahlreichen Restaurants gut verköstigen. so dem griechischen Cristófero in Bellavista, dem Künstlerviertel Santiagos mit großem Trödelmarkt entlang der Av. Pio Nono, im Pérgola de la Plaza in einem Innenhof umgeben von Galerien und Buchläden, chinesische Küche im "Chung Wha San Lei" am Plaza Brasil oder chilenische Fisch- und Fleischgerichte bei La Casona del Búho, Av. Ricardo Cumming.
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Santiago teilt sich in etwa 30 Stadtviertel auf. In jedem Viertel steht ein Feuerwehrhaus mit teilweise antiquierten Löschfahrzeugen. Zwischen dem Plaza Brasil , wo ab und zu Flohmärkte oder Tanz, Musik und Performance stattfindet, und der Universidad de Santiago hat sich ein studentisches Viertel mit eigenem architektonischem Stil ausgebildet, der sich in Wandgemälden , kleinen Sitzecken und Fußgängerzonen ausdrückt, sowie Treffpunkten wie Pizzerien und Cafés. Später am Abend trifft man sich in Pubs oder Diskotheken rund um die Avenida Suecia, in der Salsathek Maestravida in Bellavista oder aber in der seit 1879 bestehenden Tangobar Confiteria Las Torres. Die Einrichtung ist in dunklem Holz mit weinroten und weißen Tischdecken gehalten. Über einer Bühne, der argentinischen Tangolegende Carlos Gardel gewidmet, steht der Spruch "Die Kunst ist immer für das Volk, es ist das Publikum, das kunstverständig sein muss". An der Wand hängen die Porträts der ehemaligen chilenischen Präsidenten, einträchtig und versöhnlich nebeneinander der Kommunist Salvador Allende und der General Augusto Pinochet. Gerhard Maucher
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Info: LanChile fliegt ab Frankfurt nonstop nach Santiago für 1634 DM. Der günstigste Flug nach Santiago kostet mit der AVIANCA via Bogota 1189 DM. Für 1534 DM kann man die Route London-Buenos Aires-Santiago mit British Airways buchen. Beste Reisezeit von Oktober bis März. Ein noch 6 Monate gültiger Reisepass erlaubt einen Aufenthalt von 90 Tagen. 1997 zählte Chile 1,5 Mio. Besucher. Die Tourismusbranche erwirtschaftete mehr als 850 Mio. US Dollar.
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