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Eine Reisereportage von Matthias Palapies

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Abflug von Köln
 
Zurück zum Abendessen
 
Weil's so schön war, noch ein...

Unser Besuch auf der Party-Insel Ibiza im Juni 2003 - zwischen Chill-Out-Musik am Café del Mar und knappen Kleidchen in der Hauptstadt Eivissa bis zum Hippiemarkt am Punta Arabi.

Abflug von Köln



Um halb zehn brachte uns das Taxi zum Terminal D des Kölner Flughafens. Wir hatten nicht nur Urlaub, sondern auch vor, unsere Spielekasse zu verprassen. Mittels eines direkt im Flughafen gebuchten Last-Minute-Angebotes machten wir unsere "Kegeltour". Passender weise verschlug es uns diesmal an die "arenale" Nordwest-Küste von Ibiza, nach San Antoní. Durch unsere Recherchen im Internet hatten wir zwar eine etwaige Ahnung von dem, was uns erwarten würde, doch so geballte englische Konzentration hatten wir uns nicht vorgestellt. An sich habe ich gar nichts gegen die Sprache, aber müssen sämtliche spanischen Kellner beharrlich radebrechen: "What you drink? Come in, nice place!" Unangenehmer empfanden wir das auf den bekannt "guten" englischen Geschmack abgestimmte kulinarische Angebot: Überall nur Fish and Chips, Hamburger und Fritten mit Ketchup, und alles in Plastik, auch Wein und selbst der Café con Leche am Hotel-Pool. Jawohl, ich oute mich: Ich war sogar im Wasser. Das heißt: Su auch. Eine Premiere für uns: Zum erstenmal im hoteleigenen Schwimmbecken, und das vor allen Leuten...! Aber ich greife vorweg. Das war ja erst am 2. Tag in unserem Hotel "Fiesta San Diego".

  Anflug auf Eivissa  

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Heute waren wir nach einem problemlosen Zweistunden-Flug gegen 13:15 Uhr in Ibiza-Stadt (Eivissa) angekommen und kurze Zeit später bezogen wir bereits unser großzügiges Zimmer 426 mit Meerblick in Richtung Sonnenuntergang - in Sant Antoní de Portmany, so der volle Name des auch als San Antonio bekannten Ortes. Dabei fällt mir gerade die Frage ein: Wieviel wird uns dieser Urlaub wohl kosten? Obwohl: So schlimm kann's nicht werden. Zum einen läßt einen die erwähnte englische Auswahl kaum in Versuchung geraten. Zum anderen ist die hauseigene Küche von unerwartet guter Qualität. Möglicherweise werden wir mehr Geld für den Linienbus ausgeben. Die fünf Kilometer von unserem Hotel in die Stadt sind vor allem bei brütender Tageshitze von 38° Grad im Schatten (von dem es kaum welchen gibt) zu Fuß kein Genuß. Da zahlt man gerne einen Euro für den Bus (der zudem meist klimatisiert ist). Erstaunlich ist, daß die erheblich längere Fahrt zur Hauptstadt Eivissa nur 1,40 Euro kostet. Aber der Reihe nach.

  Am berühmten Café del Mar  

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Als wir also gerade angekommen waren, machten wir uns alsbald auf die erwähnte Wanderung entlang der Bucht in die Stadt. Unser Weg führte zunächst vorbei an einem endlosen Angebot von aufblasbaren Schwimmhilfen, die in der Mittagshitze gequält vor sich hin schwitzten. Weiter ging es entlang unzähliger lieblos in die Landschaft gesetzter Betonklötze, die den Ansprüchen der etwa eine Millionen Urlauber im Sommer (übrigens im Kontrast zu den nur 80.000 Einwohnern!) zu genügen scheinen.

  Warten auf den Sonnenuntergang  

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Etwas später kamen wir an kleinen Badestränden vorbei, an denen sich die üppigsten Formen beiderlei Geschlechts räkelten. Während die Frauen sich gegenseitig mit der geschmacklosesten Garderobe überboten, aus der die "Rettungsringe" nur so quollen, präsentierten die Männer ihre unglaublichen Bierbäuche von bedrohlichen Ausmaßen. Ich dachte schon enttäuscht, das hatte ich mir appetitlicher vorgestellt. Später bemerkte ich: Je später der Abend, um so schlanker die Mädels.




Im Hafen angekommen erfrischten wir uns erstmal mit einem St. Miguel vom Faß. Dazu brachte der Kellner frische Erdnüsse! Nachdem wir an zahllosen Bars, Cafés und Bistros vorbei gekommen waren, erkannten wir plötzlich das für seine hauseigene Chillout-Musik berühmte "Café del Mar". Für mich ein eigenartiges Gefühl: Vor Jahren zum erstenmal auf Mallorca kennen- und genießen gelernt, selbst in der Zwischenzeit in dieser Richtung komponiert , sitzen wir nun an der Quelle meiner Inspiration...

  Café del Mar  

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Entspanntes Treiben am Strand



Mehr dazu im Reisebericht San Antonio (Ibiza)




 

© Matthias Palapies aus Köln, In das Gästebuch von Matthias Palapies schreiben





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