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Wenn Sie vor dem Antritt Ihrer ersten USA-Reise stehen und sich fragen, wie und wo man die Erkundung der "neuen Welt" beginnen soll, so würde ich Ihnen raten, mit der Reise zu beginnen, mit der auch ich meine Schritte auf den amerikanischen Kontinent gesetzt habe. Für Claudia war es die zweite Reise in die USA, für mich die erste. Eine, die einen Querschnitt durch das Land bilden und mit Vorurteilen aufräumen sollte ...
Die Route 66 wird auch die amerikanische Mother Road genannt. In den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts bildete sie die Highway-Trasse Richtung Westen und verkörperte den Weg zur Freiheit, den Bobby Troup schließlich 1946 mit seinem Lied "Route 66" besang, das später zahlreiche neue Interpretation fand (z.B. Depeche Mode).
Die Strecke führt mehr als 2.000 Meilen von Chicago nach Los Angeles durch 8 amerikanische Bundesstaaten. Mit unseren kleinen Umwegen wurden rd. 3.000 Meilen und 12 Bundesstaaten daraus, eine Strecke die man in 3 Wochen gut meistern kann. Nachfolgend versuchen wir Ihnen ein paar der Sehenswürdigkeiten kurz zu skizzieren obwohl speziell bei der Route 66 die eigentliche Sehenswürdigkeit nicht die Attraktionen sind, sondern die Straße, das Land und die Menschen.
Die Straße selbst ist von den amerikanischen Behörden allerdings seit Jahren ad acta gelegt, da es neuere und bessere Interstates gibt. So ist der Straßenzustand manchmal schlecht, eine Beschilderung hier und da gar nicht vorhanden. Doch die Route 66 Association of America hält die Befahrbarkeit aufrecht und sorgt auch dafür, daß man meistens den richtigen Weg findet. Meistens ...
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Cahokia Mounds State Historic Site, Illinois
Als Grashügel im Westen Illinois könnte man Cahokia komprimierend darstellen aber auch als eine der einst bedeutendsten Indianerstätten der USA. Im Visitor Center wird man auf phantastische Weise mit einer ergreifenden Multimediashow zu den amerikanischen Ureinwohnern geführt.
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Gateway Arch, das Tor zur Welt
St. Louis, MI - Eine Stadt mit Flair. Am Mississippi gelegen bietet sie Schaufelraddampfer ebenso wie den symbolträchtigen Gateway Arch, der sich weithin sichtbar über die Stadt beugt. Mit beklemmend engen und alten Aufzugkabinen kann man in die Spitze des Bogens rattern und den Blick von oben genießen. |
Big Texan Steak Ranch
Neben dem Palo Duro Canyon hat Amarillo noch mehr hervorhebenswertes zu bieten. Zum einen ist das Don Harrington Interpretive Center, eine Art Erfindungs- und Mach-Mit-Museum, zum anderen die Big Texan Steak Ranch, ein Saloon, in dem das Essen kostenlos ist für denjenigen, der es in einer Stunde schaffen will, ein mehrere Kilo schweres Steak zu essen - auf Wunsch auch gerne mit Beilagen. |
2 Caddys vorm Wasserturm
10 Cadillacs mit der Schnauze in der Erde der Maisfelder begraben, mit dem Heck in den Himmel ragend. Ein neuzeitliches Monument für die fahrende Nation sollte es sein, das Künstler hier geschaffen haben, und ein Anziehungspunkt für Reisende und weitere Künstler, die die Cadys inzwischen bunt besprayt haben, ist es geworden.
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Höhlenwohnungen der Anasazi-Indianer
Colorado liegt nicht an der Route 66, die Naturwunder des Bundesstaates zu verpassen wäre jedoch unverzeihlich. Der grüne Tafelberg begeistert durch abwechslungsreiche Schluchten, durch Wälder und Felsen unter blauem Himmel und durch die verschwundene Kultur der Anasazi-Indianer, die lediglich ihre Hauskammern in den beschwerlich zu erklimmenden Spalten der Canyons hinterließen. |
Blick vom John Ford Point
Bilder aus dem Monument Valley verbinden viele sofort mit dem Wilden Westen. So auch der Westernregisseur John Ford, der hier seine Cowboys regelmäßig über Indianer siegen ließ, obwohl die weite Ebene mit ihren atemberaubenden Felsformationen noch heute Indianerland ist. Sengende Hitze und eine staubige Piste begleiten durch das Tal und schütteln normale Straßenfahrzeuge erheblich durch. Aber es ist ja bestimmt ein Mietwagen ...
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Mehr dazu im Reisebericht Route 66 - Unterwegs auf der Mother Road
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