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| Rom, nur für ein Wochenende? Lohnt sich dass überhaupt? Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Da ich aber die Stadt schon immer sehen wollte und durch Zufall über ein günstiges Angebot gestolpert bin, habe ich dieses halt schnell mal gebucht. Eines war mir schon im vorhinein klar: in dieser kurzen Zeit kann ich mir nur einen ersten Überblick verschaffen, ein ausführliches Kennenlernen ist sicher nicht möglich. |
Piazza del Popolo
Am 1. 10. 2004 starten wir dann von Wien-Schwechat aus mit Austrian nach Rom. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel „Cristoforo Colombo“ verzögert sich leider etwas, da ein Koffer von Mitreisenden verschwunden ist. So wird es dann schon fast Mittag bis wir vom Hotel zum Sightseeing aufbrechen können. Zum Glück habe ich schon im Voraus den Weg vom Hotel, das ziemlich an der Peripherie Roms liegt, in die City erkundet, so dass es da keine Schwierigkeiten gibt. Mit Metro Linie B, und dann ab Statione Termini weiter mit Linie A, erreichen wir unseren Startpunkt den Piazza del Popolo. Der mächtige ägyptische Obelisk, mit vier wasserspeienden Löwen zu seinen Füssen, in der Mitte das Platzes und die beiden dahinter liegenden Marien-Kirchen, sind ein toller erster Anblick den uns die Stadt bietet. |
Basilica dei SS Ambrogio e Carlo, Innenaufnahme
Von hier aus starten wir dann unseren ersten Rundgang. Entlang der Via del Corso machen wir uns auf den Weg zur Spanischen Treppe. Unterwegs nutzen wir aber noch die Gelegenheit einen kurzen Blick in die, äußerlich eigentlich unscheinbare, Basilica dei SS Ambrogio e Carlo zu machen. Wir sind sehr überrascht über den Prunk den wir im Innenraum vorfinden. Aber wo, wenn nicht in Rom, sollen denn schöne Kirchen zu finden sein? |
Spanische Treppe
Die spanische Treppe ist dann eigentlich eine einzige Enttäuschung: es fehlt die Blumenpracht, die auf Fotos in jedem Reiseführer zu finden ist, die Doppeltürme der dahinter liegende Kirche San Trinita dei Monti sind eingerüstet und Menschenmassen belagern den Platz! Lediglich wegen der am Fuße der Treppe liegenden Fontana della Barcaccia, ein Brunnen im Form eines versinkenden Schiffes, erbaut von Pietro Bernini zu Beginn des 17. Jh., lohnt sich der Besuch hier. |
Piazza Colonna
Unser nächstes Ziel ist dann die Piazza Colonna. Hier befindet sich an der Nordseite, im Palazzo Chigi, der Sitz des Ministerpräsidenten. Höhepunkt des Platzes ist aber die Marc-Aurel-Säule auf der Vorderseite des Platzes. Das Relief an der Säule zeigt Szenen von Marc Aurels Feldzügen gegen die Germanen und Sarmaten. |
Pantheon
Nur wenige Meter weiter erreichen wir dann das Pantheon, eines der am besten erhaltenen Vermächtnisse aus der Antike. Vermutlich als Heiligtum, für die sieben heiligsten Planetengötter, um 27 v. Chr. gegründet, stammt die heutige Form aus der Zeit Hadrians. Die Faszination geht vor allem von der Verschmelzung der verschiedensten Baustile (griechische Vorhalle, römische Kuppel, korinthische Säulen) aus. Außerdem ist das Pantheon die Grabeskirche der römischen Könige (Viktor Emanuel II., Umberto I,), aber auch des großen Renaissancemalers Raffael. |
Piazza Navona, Mohrenbrunnen
Nächstes Ziel, quasi nur um die Ecke, ist die Piazza Navona. Der Platz, erbaut auf dem ehemaligen Domitianzirkus, wird von zahlreichen Straßenkünstlern (lebende Statuen, Maler) bevölkert und ist umrahmt von zahlreichen Lokalen und der Kirch Sant´ Agnese, die allerdings zur Zeit renoviert ist und nicht besichtigt werden kann. |
Piazza Navona, Vierströmebrunnen
Höhepunkt des Platzes sind aber die drei, an der Längsachse errichteten, Brunnen, und hier vor allem der in der Mitte stehende Vierströmebrunnen (Fontana dei Fiumi), errichtet von Bernini 1651, der die Hauptflüsse der zu dieser Zeit bekannten Erdteile (Nil, Donau, Ganges und Rio de la Plata) darstellt. |
Engelsbrücke
Weiter führt uns unser Weg dann zur Engelsburg.. Der Zugang, über den Tiber, führt über die Engelsbrücke, die Dank ihrer Statuen, aus dem 16. und 17. Jh., zu einer der schönsten Brücken Roms zählt. Aber auch die wenige Meter westlich liegende Brücke Vittorio Emanuel II. ist mit einigen Statuen geschmückt und sehenswert. |

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