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Eine Reisereportage von Mikado

Inhalt

 
Vom Chiantiland an den Gardasee
 
Lisa sagt
 
Nur noch 7 Kilometer
 
Motoradhotel Monte Gargnano

Lisa ist die Stimme unseres GPS-Systems. Die neuesten Europakarten hat sie benutzt. Sie war eine große Erleichterung und hat uns Winkel gezeigt, die wir sonst nie gefahren wären. In den Städten wie Pisa, Siena, Florenz konnten wir uns immer hundertprozentig auf ihre Angaben verlassen. Nur einmal, nämlich auf dem Wege von der Toskana nach Gargnano, da hat sie uns gewaltig in die Irre geführt.



Vom Chiantiland an den Gardasee



Der Urlaub geht zu Ende. Unsere letzte Station liegt am Gardasee, ein kleines Motoradhotel hoch in den Bergen des Monte Gargnano. Friedrich und Dieter waren schon mehrere Male da und schwärmten uns vor, wie schön es dort sei. Von Greve in Chianti nach Gargnano am westlichen Gardaseeufer sind es knapp 320 km. Über die Autobahn ging es nach Florenz, wir passierten Bologna und Modena und fuhren Richtung Verona. Hinter Mantova staute sich der Verkehr und wir fuhren ab. Fahren und auf die Karte schauen, dass ist immer mühselig, so hörte ich auf Lisa, die Stimme meines GPS-Systems. Eine wunderschöne Fahrt durch unberührte Landschaften, über hoppelige Feldwege und durch kleine Dörfer.

  Landhaus  
  Greve in Chianti, Toskana[35]

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Unsere Unterkunft, wo wir uns wohl fühlten.


  Landschaft unterwegs  
  Chianti-Gebiet, Toskana[35]

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  Weinstöcke  
  Chianti-Gebiet, Toskana[35]

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In Peschiera del Garda wunderte ich mich etwas, aber dachte nicht weiter nach. In Bardolino angekommen, wusste ich, dass etwas nicht stimmen konnte. Denn wir sahen den Gardasee auf der linken Seite. Glaubte ich anfangs noch, dass wir noch nicht am Gardasee waren, holte mich die Wirklichkeit ein. Zum Umkehren war es zu spät und ich ergab mich meinem Schicksal, bis auf einmal Lisa in Torri del Benaco sagte: "Bitte nehmen Sie die Fähre!" Na also, das war´s. Der Weg rechtsseitig und dann über den Gardasee ist eben die schnellste Verbindung.

  Am Fähranleger  

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Hier gibt es Autofährverbindungen zwischen Benaco und Maderno




Jenni freute sich diebisch und ich war skeptisch. Gibt es überhaupt eine Autofähre, wann fährt die nächste Fähre, kann ich vernünftig einparken? Das waren so die Fragen, die mich beschäftigten. Na klar, es standen schon einige Autos am Fähranleger, in einer halben Stunde sollte die nächste Fähre rüberfahren, € 11,40 fand ich auch ok.

  Wer hätte das gedacht?  

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Mehr dazu im Reisebericht Urlaubsreise in die Toskana - 2005

 

Mehr zu dieser Reise in der Haupt-Reisereportage Von Deutschland in die Toskana  90
Mit 2 Motorrädern und einem Auto fuhren wir Richtung Süden. Eigentlich wollte ich auch mit Motorrad fahren, aber unsere Enkeltochter wollte so gerne mit, da planten wir eben um. Es war eine Reise mit vielen Höhenpunkten.


© Mikado

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