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Wie jedes Jahr sollte auch diesmal wieder eine Städtereise auf dem Plan stehen. Nach langem Überlegen und Suchen, wohin wir reisen könnten, kam meinem Schatz die Idee, doch mal nach Paris, in die Stadt der Kunst und der Mode zu reisen.
Kurzerhand buchten wir ein ***+Hotel am Care de l'Est und entschieden uns, mit dem Auto rüber zudüsen :-) Nachdem ich diesen Vorschlag meinen Kollegen erzählte, fing ich überraschende Blicke ein. "Was, mit dem Auto wollen Sie durch Paris fahren???" Fragend antwortete ich: "Wieso nicht, was ist daran so schlimm?"
Am Donnerstag, den 9. Dezember 2004 fuhren wir also gegen 5:00 Uhr zu Hause los. Nach einer lustigen und unterhaltsamen Fahrt kamen wir gegen 13:00 Uhr in Paris an. Ich am Steuer dachte nichts schlimmes, doch als wir auf der sechsspurigen Fahrbahn stadteinwärts fuhren, überall Hinweisschilder auf französisch lasen und uns auch noch das Navigationssystem abstürzte, wurde mir dann doch etwas mulmig :-) Zum Glück konnte mein Schatz es innerhalb weniger Minuten wieder zum Laufen bringen.
Ich kämpfte mich durch die Straßen, über die Kreisverkehre, legte eine Vollbremsung nach der anderen hin, ließ mir Hupkonzerte gefallen, trat auf's Gas um an der Kreuzung zuerst loszukommen und mich noch schnell rechts einzuordnen und nach 15 Minuten erreichten wir endlich unser Hotel. Puh, geschafft!
Dort parkten wir unser Auto, nachdem wir eine halbe Stunde Kringeln gefahren sind, direkt gegenüber des Hotels, schleppten die Taschen durch die Drehtür in den Empfangsraum, wo sie auch gleich vom Portier entgegengenommen wurden.
Am Empfang versuchte ich, was ich auf der halben Strecke der Fahrt geübt habe: "J'ai réservé une chambre chez vous" (ich habe bei Ihnen ein Zimmer reseriert) und erhielt ein sehr freundliches breites Grinsen und einen Daumen nach oben gezeigt zurück, "great", hihi.
Nach dem Einchecken brachte der Portier unsere Taschen in unser Zimmer. Wir hatte ein Zimmer im 7. Stockwerk und somit eine herrliche Aussicht über einen Teil der Stadt.
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Unser ***+Hotel
Das Hotel ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn es ist, was wir nicht wußten, eher ein Business-Hotel, in dem Geschäftsleute absteigen, die gerade mal eben mit dem Zug angekommen sind. Dementsprechend groß ist auch das Frühstücksbuffet ausgefallen. Nach den drei Tagen hatten wir dann alles einmal durchprobiert :-)
Das Zimmer waren sehr schön, zweckmäßig eingerichtet und hatte ein edles Badezimmer. |
Nun konnte unsere Tour also losgehen.
Ein großer Vorteil dieses Hotels war, dass wir gleich aus der Drehtür hinausgegangen und schon in die U-Bahn gefallen sind. Schnell machten wir uns über das System der öffentlichen Verkehrsmittel schlau. Wir wußten nicht wirklich, wie das funktioniert, aber irgendwie war dann alles doch selbsterklärend und die Fahrkarten kauften wir an einem Automaten, an dem wir sogar deutsch als Sprache einstellen konnten. Man mag es kaum glauben ... grins :-)
Wir lasen außerdem, dass es in Paris keinen Platz geben soll, der weiter entfernt als 600 Meter bis zur nächsten Metro- oder S-Bahn-Station wäre. Das Streckennetz ist also sehr dicht und die Stationen nicht weit voneinander entfernt.
Mit der Metro fuhren wir bis zur Station Châtelet Les Halles und fanden schnell den Weg zur Seine. |
Musée du Louvre
Unser erster Weg führte entlang des Flusses zum Musée du Louvre, das weitläufigste Museum der Welt. Am nächsten Tag ließen wir uns sagen, dass man 10 Meilen durchläuft und ca. 4 Wochen brauchen würde, um wirklich alles anzusehen.
Dafür ist aber der Eintrittspreis in Höhe von 8,00 Euro pro Erwachsenen der günstigste Museumseintritt der Welt für diese Größe. |
Musée du Louvre
Unter der gewagten Glaspyramide des chinesischen Architekten Ieoh Ming Pei befindet sich der Haupteingang zum Museum.
Wir drehten uns um und sahen den kleinen Triumphbogen, der in einer Sichtachse mit seinem größeren Bruder auf dem Place du Carrousel steht, dazwischen liegt der Jardin des Tuileries, der Place de la Concorde und die Avenue des Champs Elysées. |
Wir gingen weiter, über die Brücke Pont Royal, vorbei am Musée d'Orsay, über die Pont de la Concorde wieder auf die andere Seite der Seine zum Place de la Concorde. |
Place de la Concorde
Die Aussicht vom Place de la Concorde genossen wir sehr.
Was wir nicht wußten war, dass der Eiffelturm alle 20 Minuten anfängt, wie verrückt zu blinken. Es sah wunderschön aus! |
Place de la Concorde
Den Mittelpunkt des Place de la Concorde bestreitet der 3000 Jahre alte Obelisk aus dem ägyptischen Luxor.
Die Franzosen sagen, der Obelisk wäre ein Geschenk aus Ägypten gewesen und die Ägypter sagen, die Franzosen hätten ihn gestohlen ... hihi. Mag man glauben was man will :-) Er sieht trotzdem sehr schön aus.
Atemberaubend ist die Perspektive, die sich vom Place de la Condorde eröffnet: Die Champs-Elysées zieht sich funkelnd und glitzernd bis zum Arc de Triomphe. |
Sehenswürdigkeit: Avenue des Champs-ElyséesIm Dezember glänzt der 2,5 Kilometer lange Prachtboulevard Champs-Elysées mit 135 000 Glühbirnen und brachte nicht nur uns zum Staunen.
Es ist die angeblich schönste Straße der Welt und liegt zwischen dem Triumphbogen und dem Place de la Concorde.
Links und rechts der Avenue reihen sich Nobelgeschäfte, Galerien, Erstaufführungskinos, Imbissketten und vieles mehr aneinander. Avenue des Champs-Elysées
Wir schlenderten die Champs-Elysées einmal auf und wieder ab und ließen uns von den vielen Lichtern verzaubern.
Wir machten mehrere Schlenker zu bekannten Adressen, wie elegante Parfümerien oder Musikläden. |
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Mehr dazu im Reisebericht Paris - die Hauptstadt der Lebensfreude

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