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Andreas und ich hatten schon einige gemeinsame Urlaube, unter anderem auf Barbados, verbracht. Dort haben wir im Hotel "Pirates Inn" eine Menge Menschen kennen und schätzen gelernt. Viele von ihnen kamen aus Kanada, und so beschlossen wir, diese im Rahmen einer Reise zu besuchen.
Ende September 1996 flogen wir nach Boston, denn in den USA ist ein Mietwagen bedeutend günstiger als in Kanada. Dort angekommen wurden wir von der Nachricht überrascht, daß just in dieser Nacht ein Hurricane auf Boston zukommen würde - soweit nördlich und außerhalb der Saison. Wir hatten Glück, daß er kurz vor der Küste nach Norden abdrehte, aber der Regen verfolgte uns die gesamte 3 wöchige Tour. Wir fuhren nach dem obligatorischen Ablaufen des "Freedom-Trails" in Boston ebenfalls nach Norden zum Acadia National Park. Hier ist die Küste sehr rauh, im Sonnenlicht aber wunderschön. |
Andreas und Michael
Der Indian Summer hatte noch nicht begonnen, aber Anfang Oktober war es noch sommerlich warm. |
Wir wußten zwar, daß die Region Quebec und die gleichnamige Stadt in Kanada "französisch" sind, aber daß sie Frankreich noch übertrumpfen könnten, hatten wir nicht geahnt. Eine malerische Altstadt mit Mauer, Straßenmalern und Musikern, kleine Gäßchen, ein riesiges, an eine Festung erinnerndes Hotel und überall französisch sprechende Menschen - so könnte Paris vor vielen Jahren einmal ausgesehen haben. Es fiel uns sehr schwer, hier Adieu zu sagen. Ganz im Gegensatz dazu Montreal - hier war die Altstadt alt und dreckig, die Menschen unfreundlich... schnell weg. |

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