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Grachten nach Holländischem Vorbild
In einer der schönsten Landschaften von Schleswig – Holstein präsentiert sich die Ferienregion “Rund um Friedrichstadt“, Eingebettet von den Flüssen Eider und Treene. Ein Besuch in Friedrichstadt lohnt sich immer, gerade im Sommer ist es ein besonders Erlebnis, denn dann blühen und ranken die Rosen an vielen Häusern. “Rosenstadt“ wird die Holländerstadt dann auch genannt. Am 21. September 1621 wurde der Grundstein für das erste Haus in Friedrichstadt gelegt. Herzog Friedrich III. hatte den niederländischen Siedlern weitreichende Privilegien gewährt. In den folgenden Jahren errichteten die Siedler eine Stadt nach niederländischem Vorbild, mit künstlichen Wasserstraßen, giebelständigen Häusern und einem rechtwinkligen Stadtplan. Zum Abschluss gönnen wir uns einmal etwas Besonderes, bevor der Urlaub zu Ende geht. Beim Dinner in einem lauschigen Restaurant lassen wir unsere Erlebnisse noch einmal Revue passieren und sind uns sicher, dass dies nicht der letzte Besuch im Land der Wikinger war. |
Fr. 30.07.99 – Schwesing – Siegburg
Abfahrt: Schwesing 10:15 Uhr Husum , Tönning , Heide , Itzehoe , Pinneberg , Hamburg , Bremen , Osnabrück , Münster , Wuppertal , Köln , Siegburg . Ankunft: Siegburg 19:00 Uhr Tageskilometer: 591 Km Endstand 8320
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Bevor wir am Freitag nach Hause fuhren, kreisten wir noch ein bisschen durch die Gegend und genossen noch mal die Landschaft. Längst spüre ich meinen Ars.. nicht mehr! Die Maschine läuft wie ein Uhrwerk. In Trance folge ich dem schnurgeraden Asphaltband namens Autobahn und wir freuen uns schon auf die eigenen vier Wände. In Gedanken weilen wir jedoch noch bei den Trollen . |
Resümee:
Jeder, der eine solche Reise mit dem Motorrad unternimmt, muss sich vorher darüber im klaren sein, was er damit beabsichtigt. Der alleinige Schwerpunkt unserer Reise war das Landschaftserlebnis in freier Natur. Als brauchbares Fortbewegungsmittel hat sich mal wieder das Motorrad herausgestellt - man erlebt die Natur viel näher. Die Kälte in den Tunnels, die Wärme der Sonne beim Rauskommen, der steife Wind an der Küste, die Gischtspritzer der Wasserfälle und auch der Regen gehören zu so einer Tour einfach dazu. Allerdings muss man in Norwegen immer mit Regen rechnen, wir wurden aber im großen und ganzen davon verschont. Wer nach Norwegen fahren will, sollte sich Zeit nehmen – viel Zeit. Norwegen kann man nicht in ein bis zwei Wochen kennenlernen, die Entfernungen sind zu groß – das Fahren oft anstrengend. Als Weltenbummler ist man gut beraten, dass Land stückchenweise zu erkunden. Als Reisezeit kann ich den Monat Juli sehr empfehlen. Nicht das Nordkap sollte das Ziel dieser Reise sein, sondern der Weg dorthin. Unseren Traum haben wir erfüllt, aber das wichtigste war, heil und gesund, ohne Sturz oder Unfall wieder daheim angekommen zu sein. Für mich war Norwegen eine tolle Erfahrung, die ich keinesfalls missen möchte und wo immer ihr seid, passt auf euch auf, genießt euer Leben und freut Euch vor allem auch mal an den kleinen Dingen des Lebens, die das Leben lebenswert machen.
Es tut mir (nicht) leid, dass ich für die Motorrad-Freaks nicht mit: Durchschnittsgeschwindigkeit, Öl – Benzinverbrauch oder Pannen dienen kann. Ich weiß auch, dass ich vor Norwegen – Experten mit der Beschreibung aller Sehenswürdigkeiten dieses schönen Landes nicht glänzen kann. Und hier schließt sich der Kreis: es ist ein Reisebericht, nicht mehr und nicht weniger. Zum Schluss waren es 8320 Kilometer.
Es gilt "Danke" zu sagen. Zuerst an Matthias Schmitt, der mir sein Foto von der Kanzel mit Blick auf den Lysefjord zur Verfügung gestellt hat, da wir leider diesen Platz nicht aufgesucht hatten. Der größte Dank aber gebührt meiner lieben Frau, die alle Strapazen auf sich genommen hat, ob Toiletten auf dem Campingplatz oder vier Wochen im Schlafsack zu verbringen. Diese Reise wäre ohne sie nicht zu so einem großen Erlebnis geworden.
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