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Eine Reisereportage von Uta Kubik-Ritter

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Wir haben bei der Planung unserer Reise nach Namibia darauf geachtet, dass die einzelnen Strecken zwischen den Lodges nicht allzu lang sind. Doch einmal sind (müssen) wir davon abweichen. Aber es ist Sonntag, als wir von Rundu aus Richtung Süden über die B8 und B1 nach Otjiwarongo fahren. D.h., 18 km vor der Stadt kommen wir an dem Hinweisschild zur Aloegrove Lodge an. Hier biegen wir ab und fahren über Farmgeländen bis zu den Zäunen, die eben diese Farm von der Lodge trennen. Da hat seinen Grund darin, das früher beides zusammen von der Farmerfamilie bearbeitet wurde. Doch seit einigen Monaten haben Sabine und Luc die Lodge und das Gelände darum von dem Farmer übernommen.



Vor uns liegen 18 km über rote, aber gut ausgebaute Sandpisten. Die Wege sind immer wieder unterbrochen durch Gatter, die wir aber über Eisenrohre im Boden umfahren können. Nur das letzte Tor versperrt den Weg. Wir müssen uns erst einmal über die Gegensprechanlage anmelden, bevor uns Luc das Tor öffnet. Nach dem Durchfahren schließt es sich automatisch wieder und wir fahren jetzt die letzten sechs Kilometer langsam ansteigend auf Höhe.

  Aloegrove Lodge ist bald erreicht!  

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Nur noch dieses Tor, dann haben wir unser Ziel erreicht …




Die Häuser der Lodge selbst liegen oben auf dem Hügel und tatsächlich haben wir von hier einen Rundumblick über Lodge- bzw. Farmland bis hin zum Waterberg Plateau im Osten. Morgen früh – so verspricht Sabine – werden wir einen traumhaften Sonnenaufgang von dem geschlossenen Balkon unseres Bungalows Nr. 2 erleben (stimmt!).

  Schau ins Land!  

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Dort hinten am Horizont liegt das Waterberg Plateau.




Sabine und Luc kommen aus Belgien und wir haben kein Problem der Verständigung. Sabine spricht deutsch und mit Luc reden wir eben englisch.
Beide sind begeisterte Fotografen und Tierliebhaber.

Wir machen uns deshalb auch auf und gehen auf „Wildfütterung“. Besser gesagt: wir fahren mit dem Unimog über schmale Pfade hin zu den extra eingezäunten Gehegen innerhalb des Lodgegeländes. Und was erwartet uns dort?

Im Gehege Nr. 1 lebt ein Leopard. Scheu wartet er im dichten Gehölz auf sein Fressen, das Luc ihm bringt. Wir – die Menschen – sitzen abgeschottet hinter einer Wand und warten auf den Leopard. Er kommt ganz vorsichtig heran, aber das Frischfleisch ist letztendlich stärker als seine Vorsicht. So gelingen schöne Bilder …

  Leopard  

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Er hat eine Heimat auf der Aloegrove Lodge gefunden.




Im Gehege Nr. 2 leben der Löwe Simba, die Löwin Elsa und ihre Tochter Chiara. Alle drei sind nicht so ängstlich. Ein hoher Zaun schützt Mensch und Tier voreinander. Luc kommt mit den Futtereimer; die Löwen warten darauf voller Erwartung. Wir haben dann die Möglichkeit zum Fotografieren durch Gucklöcher im Zaun. So gelingen auch hier schöne Bilder …

Mehr dazu im Reisebericht Namibia - vom Waterberg in den Caprivi




 

© Uta Kubik-Ritter aus Kuri's Reisen, 1 Eintrag im Gästebuch von Uta Kubik-Ritter





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