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Eine Reisereportage von Karl-Heinz Mayer

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Die grüne Insel erfahren.

Vor einigen Jahren haben wir uns einen lange gehegten Traum erfüllt,endlich einmal nach Irland und das noch mit dem Motorrad. Auf dieser Motorradtour erlebten wir Irlands schönste Klassiker. Mit viel frischem Wind und schon mal einen kleinen Regenschauer ging es vorbei an leuchtend grünen Wiesen,mal Sonne mal pechschwarze Wolken. Wir entfliehen in die Weiten der wunderschönen irischen Natur und entdecken abseits vom Treiben der Stadt in absoluter Stille unsere Persönlichkeit wieder die man schon vergessen glaubte. Erst bei der Planung dieser Reise kam ich so richtig auf den Geschmack und schmökerte in allen von mir organisierten Broschüren und Reisebüchern. Was weniger interessant war ist die weite Anreise.Entweder geht’s über den Kanal ( Calais – Dover nach England) oder mit der Direktfähre von (Cherbourg oder Roscoff in Frankreich) nach Rosslare oder Cork.

1. Tag Sonntag den, 9.7.00 Anreise nach Newbury / England / 685 km



Siegburg, Aachen, Liege, Brüssel, Gent, Ostende, Adinkerke (Frankreich) Calais (Fähre)
Dover (England) M20 Maidstone, M26 Caterham (Londoner Ring), M25 Chertsey , M4 Reading, M4 (Abfahrt 13) Newbury.

Um Punkt 08:01 Uhr drehte sich der Anlasser unserer BMW K1100 LT und wie ich es gewohnt war drehte sich der Motor als ob er sagen wollte „Gott sei dank es geht wieder los“. In Belgien musste ich zum ersten mal Tanken und fuhr von der Autobahn ab um wie ich meinte preisgünstiger zu tanken. An der Tankstelle angefahren stellten wir fest, dass die Tankstelle geschlossen war und hier nur mit einer besonderen Tankkarte Sprit aus der Zapfsäule zu holen war. Beim öffnen des Tankdeckels merkte ich, dass ein Weiterfahren keine gute Idee sei. Da es Sonntag war, mussten wir 20 min. warten bis eine junge Frau zum Tanken kam. Wir gaben der jungen Frau unsere Belgische Franc und gelangten so an das kostbare Nass. Zurück auf der Autobahn dauerte es nicht lange bis es anfing zu regnen und je näher wir an Frankreich kamen wurde es zudem immer windiger. Hier wurden wir drei vom Winde verweht, sodass ich das Gas zügeln musste um auf der Bahn zu bleiben. Im Hafen von Calais suchten wir die Fährgesellschaft P&O und wurden auf Spur 48 geschickt. Die Größe des Fährhafens hat uns sehr überrascht. Wir wurden auf der Fähre an einer für Motorräder extra vorgesehenen Stelle eingewiesen und durften anschließend mit Hanfseilen unser Motorbike selbst festbinden. Nach 1½ Std. Fahrzeit kamen wir ohne Schäden in Dover an. Warum die Busfahrer im Fahrzeugdeck bereits 10 Minuten vor Öffnung der Bugklappe ihre Motoren anlassen müssen muss man nicht verstehen, aber zum ersten mal auf dieser Tour hätte ich mich in einem Auto wohler gefühlt als in diesem Diesel Nebel. Die Reifen unseres Tourers berührten englischen Boden, und wir machen Bekanntschaft mit dem Linksverkehr. Ich muss zugeben komisch war es schon, und ich fordere meine Sozia sicherheitshalber dazu auf, mir bei falscher Fahrbahnwahl ordentlich in die Rippen zu hauen, eine wirkungsvolle Vorsichtsmaßnahme, die sich im weiteren Verlauf der Reise noch öfters bewähren sollte. Die Autobahn, eine Mauer aus Beton und Blech – unüberwindbar, grausam und voll. Stunden später waren wir sie los. Um 18:50 Uhr Ortszeit verging uns die Lust, und wir suchten in Newbury unser erstes Bed & Breakfast Quartier für eine Nacht. Nach ein paar Bierchen fallen wir an diesem Abend todmüde ins Bett, recht früh, denn morgen müssen die alten Knochen wieder fitt sein.

Hinweis: Allgemeine Info über Irland

Ireland, seit 1922 geteilt in die Republic of Ireland, irisch: Eire, und Northern Ireland. Einwohnerzahl: 5 Millionen. 3,5 Millionen in der Republik und 1,5 Millionen in Nordirland. Sprachen: Englisch ist die vorherrschende Sprache, Gälisch die offiziele erste Landessprache der Republik, sie wird nur noch wenig gesprochen. Die Ost – West Ausdehnung beträgt 275 km, die von Norden nach Süden 486 km.
Irland macht süchtig! Die Insel am westlichen Rand Europas mit ihren neblig – grünen Landschaften , stillen Mooren und wilden Küsten entlässt den Besucher nur schwer wieder aus ihrem Bann. Wer Irland entdecken will , muß sich dem etwas langsameren Pulsschlag des Landes anpassen.
B&Bs bieten ein hervorragendes Preis- / Leistungsverhältnis. Beachten Sie jedoch, daß die B&Bs kleine familiengeführte Betriebe sind und nicht die Möglichkeiten und den Service eines Hotels aufweisen. In den Pensionen werden Sie die berühmte Irische Gastfreundlichkeit direkt und hautnah erleben. Ein makelloser Service, eine komfortable Unterkunft und von der Gastfamilie persönlich zubereitete Mahlzeiten sind in diesem Erlebnis inklusive.

  3000 km Küstenkino  

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Wir haben uns entschlossen eine volle Runde zu drehen.


2. Tag Montag den, 10.7.00 Weiterreise nach Irland / Rosslare - 400 km



M4 Newbury, M4 Swindon, Newport, Cardiff, Swansea, A48 Carmarthen, A40 Haverfordwest, Fishguard, zurück Haverfordwest, A4076 Milford Haven, Pembroke /Dock, Fähre nach Irland, Rosslare.

Da unser Quartier nur 15 m von einer stark befahrenen Hauptstraße entfernt lag waren wir bereits um 6:00 Uhr wach, beim Frühstück wirkten wir beide irgendwie nicht so ganz ausgeschlafen. Das Frühstück war gut, die Gesellschaft ging so. Nach dem wir alles wieder gepackt hatten, was am ersten Urlaubstag noch nicht so perfekt von der Hand geht, bewegten wir uns um 8:15 Uhr vom Hof und nahmen auf der Autobahn M 4 wieder Fahrt auf in Richtung Irland. Die Sonne lachte hin und wieder durch einige Wölkchen und so machte es richtig Laune bei einer gewissen Konzentration auf der linken Seite zügig England zu durchqueren. Als Motorradfahrer sitzt man wenigstens immer auf der richtigen Seite. Zwischendurch kam ich sogar mal an die 160 Km/h, mit Sozia versteht sich. Nach 180 gefahrenen km stellte sich der Regen ein, der zu einem Irland Urlaub gehören soll, mir aber nicht die meiste Freude bereitete. Hinter Swansea hörte der Regen auf und so konnten wir die Weiterfahrt genießen. Am Fahrkartenschalter bei P&O in Fishguard sagte uns der freundliche Mitarbeiter dass wir heute keine Chance mehr hätten mit der Fähre nach Irland zu kommen da die Fähre total ausgebucht sei. Ja, es sei noch nicht einmal Platz für ein Motorbike. Wir könnten es im Hafen Pembroke / Dock probieren, ob aber noch Plätze frei sind wußte er nicht da es eine andere Fährgesellschaft, die Irish Ferries ist. Wir hatten mittlerweile 13:15 Uhr und nach Pembroke / Dock waren es noch an die 38 km auf der Landstraße abzuspulen. Wir hatten Glück und legten um 15:00 Uhr ab. Bei stürmischer See und heftigem Schaukeln gab es viele nasse und blasse Gesichter auf Deck zu sehen. Was war ich froh, dass wir nicht die Direktfähre von Cherbourg genommen haben und somit nur 4 Std. Überfahrt hatten, anstatt 19 ½ Std. Als wir in Rosslare ankamen fuhren wir noch 5 km und suchten unsere erste B&B Unterkunft in Irland. Das Zimmer hatte mal gerade eine Größe von 2,50 m x 3,00 m. Es war eine Kunst die wenigen Sachen die wir ohnehin hatten in dem Räumchen unterzubringen. Die Lederklamotten wurden auf schnellstem Wege mit der leichten Jeans getauscht, mal eben eine Katzenwäsche abgehalten und wir machten uns auf den Weg in den 250 m entfernten Pub, an dessen Hauswand auf einem Schild stand “Guinness is good for you“. Da die Tische besetzt waren setzten wir uns an die Theke und bestellten das pechschwarze Gebräu. Der Wirt betätigte den überdimensionalen Zapfhahn und stellt dann das volle Glas vor mir auf die Theke aus dunklem Mahagoni, langsam, von aufwallenden Bewegungen begleitet, bildet sich die Schaumkrone des dunklen Bieres: Guinness. Dieses Bier ist wohl untrennbar mit diesem Land verbunden, Irland und Guinness gehören zusammen wie Bayern und Weizenbier. Gut dass unser Rückweg nur kurz war.

Hinweis: Natürlich trinkt man viel Tee auf der Insel, doch Guinness ist das Nationalgetränk der Iren.

Rund um den Globus gibt es über 20.000 verschiedene Biere, doch wohl kein zweites ist so legendär wie Guinness. Bereits seit 1759 von Arthur Guinness gebraut, ist es heute das weltbekannte Kult – Produkt der Guinness Brauerei in Dublin geworden. Die samtschwarze „Muttermilch der Iren“ wie Guinness liebevoll im irischen Volksmund genannt wird, wird in über 150 Länder der Erde getrunken.
Dem frisch angereisten Kontinentaleuropäer erscheint das Stout ( stout = stark) beim ersten Pint häufig als eine bittere Brühe, deren dennoch sahniger Schaumkrone er künstlichen Ursprung unterstellt. Aber, das sei Irland – Neulingen gesagt: Die meisten müssen sich erst > eintrinken< . Ich bin auf fast niemanden gestoßen, der das dunkelbraune, etwas bitter schmeckende > Gold der Iren < auf Anhieb gemocht hat. Guinness und Irland verschwimmen für viele Besucher spätestens nach dem dritten Pint zu einem mythischen Synonym. Was macht Guinness-Bier nun aus? Guinness ist ein dunkles, malziges Bier mit einer cremigen Schaumkrone. Die vier Hauptbestandteile sind Wasser aus den südlich von Dublin gelegenen( Wicklow Mountains), Gerste, Hopfen und Hefe. Die Gerste wird nun gemälzt, geflockt und geröstet. Alle drei Varianten werden gemeinsam in einer Schrotmühle gemahlen. Das entstandene Schrot wird mit Wasser zu einer Maische verarbeitet, die für eine Stunde im Maischapparat bleibt. Die dabei in Zucker umgewandelte Stärke ergibt eine süße, dunkle Würze, hat nicht mehr Alkohol und Kalorien, nur deutlich mehr Charakter. Dieser Würze wird nun Hopfen, für den Geschmack von Guinness verantwortlich, in zwanzig-Tonnen-Kesseln zugefügt und vermengt. Das Ganze wird für 90 Minuten bei hohen Temperaturen gekocht und anschließend gefiltert. Die Masse muss nun abkühlen, bevor sie mit Hefe versetzt wird. Dieses Gemisch kommt anschließend in einen Gärkessel, wo sich ein Teil des Zuckers in Alkohol verwandelt. Das Ganze dauert etwa 48 Stunden. Nach dieser Zeit wird die Hefe mit Hilfe einer Zentrifuge entfernt. Die Flüssigkeit ist nun zu Stout-Bier geworden, welches für weitere zehn Tage in großen Tanks reift. Danach wird es abgefüllt.

  Löscht Männer Durst  

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www.guinness.de



3. Tag Dienstag den, 11.7.00 Rosslare / Schull – 325 km



Rosslare, New Ross, Waterford, Tramore, Stradbally, Dungarvan, Cork, Ballygarvan, Kinsale, Clonakilty, Skibbereen, Ballydehob, Schull.

Morgens wurden wir schon sehr früh geweckt da unsere Unterkunft an der Hauptstraße N25 lag und dementsprechend sehr früh der Verkehr beginnt. Katerstimmung kam am nächsten Morgen allerdings erst gar nicht auf, dafür sorgte unsere Bed & Breakfast Wirtin, die uns gut gelaunt das irische Frühstück servierte: Ein Glas Orangensaft, Kaffee und Tee, Spiegelei mit knusprig gebratenem Speck, gewöhnungsbedürftigen Bratwürstchen, einer Grilltomate und schließlich Toast mit Butter und Marmelade. Mit einer solchen Grundlage läßt es sich hervorragend Motorrad fahren, Hunger stellt sich frühestens am Nachmittag wieder ein. Die Südküste zwischen Waterford und Skibbereen ist wie die Mitte des Landes eine Gegend, die stark unterschätzt wird. Die meisten wählen die N 25, die Direttissima nach irischen Maßstäben, nach Killarny, streifen dabei die größeren Städte und sind wahrscheinlich enttäuscht. Die wahren Qualitäten der Südküste offenbaren sich in einer einfachen Faustregel: Je kleiner die Straße, desto größer die Chance auf Einsamkeitserlebnisse. Der Faustregel folgend machen wir uns in Waterford auf die R 675 und gelangen in Trammore an die Küste. Der Ort hat eine nette Innenstadt und besitzt einen 5 km langen Sandstrand. Die Südküste ist zwar nicht spektakulär, aber gerade deshalb so liebenswert. Die Wolken zogen sich recht dicht zusammen und boten ein beeindruckendes Panorama, vom Regen blieben wir jedoch verschont. In Dungarvan, einem kleinen Hafenstädtchen, setzten wir unseren Weg auf der N 25 fort und gelangten nach Cork, einst das Venedig Irlands genannt, weil es von Zahlreichen Flussarmen des River Lee zerteilt wurde, in die zweitgrößte Stadt Irlands. Unser erster Eindruck von Cork war, dass wir uns hier nicht wohlfühlen werden und wir legten direkt am River Lee eine Pause ein wobei die Straßenkarte noch mal gründlich studiert wurde. Am Fughafen vorbei geht unsere Reise weiter über Kinsale, einem hübsch herausgeputzten Ort der vor mediteraner Lebensfreude nur so strotzt, über Skibbereen nach Schull auf dem ersten der fünf „Finger“ im Südwesten Irlands gelegen. Die Suche nach einer B&B Unterkunft war schnell erledigt, hatte aber eine Merkwürdigkeit die wir auch noch nicht gesehen hatten, die Zimmertüren hatten keine Schlösser. Nach einer ausgiebigen Hafen – und Ortsbesichtigung nahmen wir unsere alltägliche Suche nach einem gemütlichen Pub auf. Am Ortsende wurden wir fündig, waren froh noch einen Tisch ergattert zu haben. Mit unseren Englischkenntnissen haben wir es geschafft eine Fischsuppe zu bestellen die wir beide nicht essen konnten und wollten. Die freundliche Bedienung nahm diese wieder mit und brachte uns einen lecker zubereiteten Salmon, dazu ein leckeres Guinness vom Faß.

  Hauptstraße  

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Schull hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Zentrum einer bunt gemischten Künstlerkolonie entwickelt. In den Sommermonaten, wenn die Segler und Wassersportler in den Süden stürmen, platzt Schull aus den Nähten.


4. Tag Mittwoch den, 12.7.00 Schull / Eyeries - 176 km



Schull , Goleen , Mizen Head , Dunmanus , Durrus , Ballyroon , Bantry , Glengarriff , Adrigole rechts , über Healy Pass , Lauragh , Ardgroom rechts , Gortarriff , Eyeries.

Am nächsten Tag setzten wir unsere Reise zur südlichsten Spitze Irlands fort, nach Mizen Head und besichtigen dort die Signalstation, welche nur über eine Brücke zu erreichen ist. Hier sollte man das hochinteressante Museum „Mizen Vision“ besuchen. Die Sonne schien kräftig und wir waren froh über ihre wärmenden Strahlen bei diesem Rundgang, wobei sich ein kleiner Wind bewegte. Weiter ging es von nun an über Straßen die auf meiner Michelin – Karte 405 zunehmend die grüne Markierung für „landschaftlich schöne Strecken“ aufwiesen. In Durrus, an der Dunmanus Bay, tätigten wir in einem Tante Emma Laden unseren Mittagsbedarf und da vor der Haustüre auf dem 1m breiten Bürgersteig eine einzelne Zapfsäule für verbleites Benzin und Diesel stand die zu dem Geschäft gehörte, wurde unser Vorrat an >Unleaded Premium 95 Oktan< (Bleifrei Super) wieder aufgefüllt. Beim bezahlen holte die ältere Dame eine extra Kasse für die Tankstelle hervor (einer Blechdose) wo das ganze Geld zerstreut rumlag. Ein schönes Erlebnis. An der Bantry Bay legten wir eine längere Mittagspause ein, aalten uns am Sandstrand sitzend bei herrlichem Blick aufs Meer. In Bantry, direkt an der N 71 gelegen, kamen wir am „Bantry House“ vorbei und überlegten uns dieses zu besuchen. Da uns die Sonne zu sehr verwöhnte ließen wir dieses herrliche Anwesen rechts liegen und nehmen es für unseren nächsten Irlandbesuch mit ins Programm auf. Der extrem warme Golfstrom und die geschützte Lage der Bantry Bay sorgen für ein subtropisches Klima. An der ausgefransten Küste entlang geht es weiter nach Glengarriff, weiteren 18 km mit wunderschönen Ausblicken auf Berge und Meer. Der Fluß Glengarriff schießt von seinem Ursprung, dem „Eagles Nest“, herunter in ein natürliches Paradies, wo das vorherrschende Mittelmeerklima eine Vegetation hervorbringt, die in ihrer üppigen Form nicht ihresgleichen in Irland hat. Hier gedeihen Erdbeerbäume, Azaleen, Rhododendren, und Hortensien. Kaum haben wir Glengarriff verlassen dünnt der Verkehr merklich aus. Die Straßen werden enger, wir befahren den Ring of Beara, eine der schönsten Gegenden im Süden, von Touristen noch weitgehend verschont. Hier gibt es schöne, verwinkelte enge Sträßchen in unberührter Natur. Kurz vor Adrigole verlassen wir die Küste und biegen ins Landesinnere zum Healy Pass ab. Er verbindet die Orte Lauragh und Adrigole und ist ca. 12km lang. Immer wieder müssen wir in den Haarnadelkurven stoppen, weil es sich Schafe mitten auf der schmalen Fahrbahn bequem gemacht haben. Die Fahrt über den Healy Pass ist beinahe autofrei, weil die meisten Urlauber >außenrum< zum Ring of Kerry unterwegs sind. Ein gigantischer Ausblick über die Nordseite des Ring of Beara und auch bereits die Berge des Ring of Kerry sind am Horizont erkennbar. Des weiteren lädt der Aussichtspunkt, der eine sehr wilde Felslandschaft bildet, zum pausieren ein. Außerhalb des Ortes von Eyeries kamen wir bei einer jungen netten Familie in einem wunderschönen Haus unter auf dessen Schild „Evening Maels“ zu lesen war. So ein Abendessen haben wir nur noch einmal in Irland genossen, wir kamen uns vor wie Gott in Frankreich. Die Einsamkeit und Ruhe ist wohl nicht für jedermann, aber wir haben geschlafen wie Murmeltiere.

  Besucherzentrum  

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Zu den Highlights zählt im Südwesten eine Fahrt zu Mizen Head, südlichste Spitze Irlands.






 

© Karl-Heinz Mayer aus Siegburg, 27 Einträge im Gästebuch von Karl-Heinz Mayer





Leserkommentare:

Hallo Karl-Heinz,

ich plane in diesem Jahr eine Tour nach/durch Irland.
Dein Reisebericht hat mir wirklich gefallen!!
Mit einem Reiseführer daneben, konnte ich alle Punkte gut verfolgen.

Danke für Deine Arbeit!!!!!
(Verfasser: Burghard)

sehr gut


Danke für die wunderschönen Bilder von der grünen Insel! Hatte eben beim Anschauen einen Kurzurlaub! Ich war im Mai 2004 in Irland und hab
mich in dieses wunderschöne Land sofort verliebt! Möchte gerne wieder mal dahin. Ich werde nun öfter in deine Reiseberichte reinschauen und
mich daran erfreuen. Alles Gute und noch viele schöne Reisen!
Grüße aus Österreich(Verfasser: Gerti)

sehr gut


Hallo Karl Heinz,
jetzt bin ich auch noch auf einen weiteren Bericht von Dir gestoßen.Auch hier war ich zu meiner Marinezeit,mit einem KM-Boot der Marine,für
ca.2Wochen.So schön wie Du immer alles beschreibst,fühlte ich mich wieder dort hin versetzt.Konnte mich gar nicht satt sehen an den schönen
Bildern,die Dir wie immer sehr gut gelungen sind.
Mann merkt richtig wieviel Spass Du beim verfassen deiner Berichte hast.
Alles gute u.bis bald mal wieder beim stöbern in Pervan.

Mit freundlichen Grüßen
Norfried Hawemann(Verfasser: Norfried Hawemann)

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