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Eine Reisereportage von Karl-Heinz Mayer

Inhalt

 
Start - und Heimatort
 
Blick ins Moseltal nach Enkirch
 
Die Felsenhäuser in Graufthal
 
Schiffshebewerk am Rhein Marne Kanal
 
Das Herz der Kirche
 
Idyllisches Weindorf
 
Liebevoll herausgeputztes Fachwerkstädtchen.
 
Blick auf Seilbahn und Freiburg
 
Grüßen im Sekundentakt
 
Die romantisch gelegene Hexenlochmühle
 
Resümee :

  Grüßen im Sekundentakt  

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Betreff Bikergruß:

Durch das ständige zwanghafte winken und grüßen auf unserer Tagestour merkte ich, das dies mittlerweile völlig überholt ist. Damals in den Siebzigern, als die Zweiradszene vom Aussterben bedroht, ich mein erstes Motorrad fuhr, und der Bikergruß aufkam, da war noch alles anders. Damals hatte der Bikergruß noch eine Berechtigung, denn es war eine kleine, verschworene Gemeinschaft. Doch dieses überholte Ritual finde ich mittlerweile nicht mehr der Tatsache angepasst. Übrigens, ist der angestammte und gesetzlich vorgeschriebene Platz der Hand am Lenker. Vielleicht grüße ich in Zukunft nur noch bei Regen? grins. Das Ärgerliche: auf der Straße grüßen viele - ist bei einer Pause aber der Helm runter trinkt jeder seinen Kaffee und guckt am anderen vorbei.


  Auf Hofsgrund  

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Auf unserer Weiterfahrt schauen uns die Kühe gelangweilt am Wegesrand hinterher, wenn sie sich überhaupt mal die Mühe machen, den Kopf zu heben. Kein Wunder, denn sie sind vorbeipreschende Biker sicherlich gewohnt.


  Auf einem einsam gelegenen Wald – und Wiesensträßchen  

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In Münstertal bunkern wir Lebensmittel und Getränke für die Mittagsrast die wir auf einer schattigen Bank am Straßenrand verzehrten, auf der es sich gut aushalten ließ. Auch wir müssen uns ein wenig erholen. Hochsommerliche Temperaturen lassen die Kombi am Körper kleben.


  Wirkt behaglich  

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Noch vor St.Blasien machen wir die Biege. Bei dieser Hitze ist uns nicht nach Kloster mit drittgrößter Kuppel Europas, sondern nach Kurven und kühlendem Fahrtwind. Das alles gönnt uns die Straße nach Bernau. Es ist fast egal welche Richtung man einschlägt, die Reifen haben kaum Chancen, sich auf langen Geraden abzukühlen. Eine Kurve jagt die nächste, das ist ja das reinste Paradies.


  Es lebt seit 350 Jahren  

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Das typische Schwarzwaldhaus ist ein Gebäude, in dem sich die Stallungen und das Wohngebäude unter einem Dach befinden. Diese Bauweise ist für den Schwarzwald sehr typisch, weil es im Winter sehr viel Schnee gab. So konnten die Bewohner ohne um das Haus herumzulaufen direkt in den Stall gehen. Um sich weiterhin vor dem Schnee zu schützen, war das Dach sehr weit heruntergezogen, so dass der Schnee nicht bis an das Haus fallen konnte.


  Mit heruntergezogenem Walmdach  

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Das auffallendste Merkmal des hölzernen Schwarzwaldhauses ist das heruntergezogene Dach. Als so genanntes "Einhaus" vereint es Menschen, Tiere und das Erntegut unter einem Dach. Fast immer gibt es einen Gemüsegarten, kleinere Nebengebäude und einen kleinen Weiher.


  Die Verbindung zwischen Landschaft und Haus ist schon klassisch  

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Eine wunderschöne Gegend, über die Mark Twain einmal sagte:
"Man kann diese herrlichen Wälder nicht beschreiben und auch nicht die Empfindungen, womit sie einen erfüllen – man muss sie erleben".


  Größter Schwarzwaldsee  

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Über Oberaha gelangen wir zum Schluchsee. Der entblößt, da nur halb gefüllt, seine gräulich-braunen Ufer – kein Foto mit Ansichtskarten Idylle. Aber die belebte Bundesstraße 500 lässt sowieso keine längeren Seitenblicke auf das langgezogene Gewässer zu.



   

 

© Karl-Heinz Mayer aus Siegburg, 27 Einträge im Gästebuch von Karl-Heinz Mayer






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