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Eine Reisereportage von Uschi Ertl

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  Östliche Ansicht der Casino-Fassade  

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Ursprünglich stand das Casino in leicht erhöhter Lage direkt am Meer. Nachdem man dem Meer ein Stück Land abgetrotzt hatte, haben sich die Bienenwaben des 1978 eröffneten Kongresszentrums (das heutige Hotel Loew) dazwischen geschoben.
Übrigens ist Fotografieren mit Stativ innerhalb des Fürstentums nicht erlaubt -- bedarf einer staatlichen Genehmigung und Voranmeldung.


  Livrierte Portiers  

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Wer erwartungsvoll die Stufen zum Glückstempel emporsteigt, wird angesichts der lärmenden Spielautomaten ernüchtert sein, da helfen auch die Kronleuchter nicht drüber hinweg. Trotzdem: ist diese Ansicht nicht einfach trotzdem interessant und verheissungsvoll?


  Place du Casino  

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Übrigens: auch die Kleiderordnung im Casino erfüllt ihren Zweck. Nachdem ich ohnehin nicht zu den Glücksspielern zähle, machte ich mich mit meiner Kamera auf weitere Entdeckungsreise. Gegenüber des Casinos finden Sie eine kleine Gartenanlage, in der Sie ausruhen oder den prachtvollen Bau eingehend studieren können.


  Hotel de Paris  

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Am westlichen Teil des Place du Casino findet sich das Hotel de Paris, dessen Fassade und blaues Dach ebenso spektakulär wirkt. Es wurde nach dem Vorbild des Pariser Grandhotel errichtet und zählt zu den feinsten Adressen der Cote d'Azur. Wer ins Casino will, muss das Hotel nicht einmal verlassen, der Weg führt durch unterirdische Gänge.


  Parkanlage am Place du Casino  

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In der Gartenanlage am Platz finden sie exotische Pflanzen, exakt geschnittenen Rasen und viele Bänke zum Ausruhen. Die Palmen werden nachts sogar beleuchtet und stehen in goldenem Licht.


  Im goldenen Licht  

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Unser Touristenoutfit degradierte uns etwas und im Spielcasino wären wir damit wohl nicht gerne gesehen worden. Doch wir sahen dafür viel anderes mehr, das uns viel besser gefiel als steife alte Herren im Frack, die nur noch reicher werden wollen und aus Langeweile spielen müssen. Wir sparten uns den teueren Eintritt ins Casino und wollten gar nicht erst hinein.


  Die Strassen Monte Carlos  

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Wir spazierten noch etwas durch die hell erleuchtete Stadt, ein wahrer Genuss. Die Bürgersteige sind sterilsauber, sie können höchstens in einen Hundedreck steigen, weil die feinen Herrschaften ihre Hunde nur auf die Strasse führen.
Ein langer Tag ging zu Ende und wir zogen uns wieder zurück vom Glanz und Reichtum eines unwirklichen Märchenstaates.





 

© Uschi Ertl, 14 Einträge im Gästebuch von Uschi Ertl






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