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Eine Reisereportage von Uschi Ertl

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Monte Carlo zu bereisen ist immer wieder wie ein Ausflug in die Königszeitungen Gala oder Bunte. Die Häuseransichten wirken immer irgendwie bekannt und man fühlt sich fast wie zuhause.
Auf engstem Raum streben die Wolkenkratzer gen Himmel. Die Bebauung der ohnehin schon dicht besiedelten Küste nimmt extreme, damit formal aber bereits wieder faszinierende Züge an: ein kristallines Mini-Manhattan funkelt je nach Beleuchtung vor der Kulisse der Berge und das Märchenschloss auf dem Felsen tut seinen Rest.

  Fürstenpalast "Palais du Prince"  

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Unser erstes Ziel in Monaco war das Schloss, das einem Märchen gleich auf dem Felsen steht. Sie haben mehrere Möglichkeiten, sich dem Felsen zu nähern. Entweder Sie parken direkt unterhalb in den dafür vorgesehenenen (teueren) Parkhäusern oder Sie parken irgendwo in Monte Carlo, denn es gibt durchaus auch noch kostenlose Parkplätze und machen einen Spaziergang zum Schloss.


  Fürstenschloss  

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Der Fürstenpalast wirkt gegenüber den wie Zuckerbäckerei gleichen Häusern eher nüchtern und fast enttäuschend. Auch die Führungen durch das Schloss, die nur einen Bruchteil zur Ansicht frei geben sind ernüchternd. Man marschiert von der Stimme des Walkmans im Ohr diktiert allein und trotzdem in einer Herde durch das Schloss. Fotografieren dort ist übrigens strengstens untersagt.


  Der Weg zum Schloss  

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Wir näherten uns dem Schloss von Richtung Süden kommend. Die pastellfarbene Fassade leuchtete in der Sonne und hiess uns willkommen.


  Wachablösung  

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Auf dem weiten Vorplatz mit seinen Kanönchen und Kugelpyramiden findet täglich zur Mittagszeit (Schlag 12 Uhr) das Spektakel der Wachablösung statt - ein fixer Fototermin für die Fotografen unter den Touristen.


  Wachablösung  

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Um solche Bilder machen zu können, standen wir schon eine halbe Stunde vorher an der eisernen Kette, was durchaus ratsam ist, denn später werden sie gnadenlos von den Japanern und Amerikanern umgerannt und weggeschubst.


  Wachablösung zur Mittagszeit  

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Bevor die Wachablösung beginnt, schaut ein uniformierter Polizist nach dem Rechten und macht seinen Rundgang. Man darf weder respektlos am Boden sitzen, noch sich barfuss oder etwa in Badekleidung am Schlossvorplatz aufhalten. Aber für die Kinder haben sie ein Herz - die dürfen sich auch vor die Kette hinsetzen und zuschauen.


  Die Wachen ziehen wieder ab  

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Ich war wieder einmal begeistert vom Kasperltheater des zweiten Jahrtausends und werde es mir auch das nächste Mal wieder anschauen.
Der Fürst war übrigens auch zuhause: immer wenn die Fahne am Schloss weht, ist er zuhause, erzählte eine Führerin.


  Die gegenüberliegende Fassade  

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Gegenüber des Schlosses finden Sie eine zauberhafte Fassade. Rechts im Bild das Haus der Wachen, ein wunderschönes zartroséfarbenes Barockhaus.






 

© Uschi Ertl, 14 Einträge im Gästebuch von Uschi Ertl





Leserkommentare:

Hallo Uschi! Ich muss Dir mal wieder ein Lob aussprechen zu diesem tollen Bericht und den noch schöneren Fotos. Die Nachtaufnahmen sind
herrlich!! :-) Beim Lesen dachte ich, ich stünde gerade mittendrin! :-) Liebe Grüße - Manuela(Verfasser: Manuela)

sehr gut

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