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Eine Reisereportage von Karl-Heinz Mayer

Inhalt

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  Das Innere der Wasserleitung: Hier floss einst das Wasser  

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In der Nähe von Uzès entspringt die Eure, deren Wasser über eine Leitung von 50 Kilometer bis nach Nîmes geführt wurde, um die Bäder und Brunnen der Römerstadt zu versorgen: eine enorme Herausforderung, weil das Gefälle nur 24 cm pro Kilometer ist. Der Bau wurde aus tonnenschweren Sandsteinblöcken ohne Mörtel zusammengefügt, Kragsteine dienten zum Anbringen der Gerüste. Die mit Platten überdachte Wasserrinne wurde im gesamten Verlauf des Aquädukts mit Zement abgedichtet – in späteren Zeiten hat man Teile der Wasserleitung demontiert.


  Blick vom Ufer des Gardon auf den Aquädukt in ihrer architektonischen Pracht  

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Da heute Samstag ist, haben viele Franzosen diesen sonnigen Tag freigenommen und nutzen gleichzeitig den Aufenthalt für ein ausgedehntes Picknick und ein erstes Sonnenbad im Fluss Gardon. Es ist wunderschön, hier Entlangzustreunen – man kommt sich vor wie in einer anderen Zeit.


  Gesamtansicht auf ein technisches Wunder aus dem 1. Jh. N. Chr.  

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Das grandiose Ingenieurwerk gipfelt in einem Monument von faszinierender Kühnheit: dem gewaltigen Aquädukt Pont-du-Gard (süd-östlich von Uzès an der D 981). Es ist ein eindrucksvoller Bau und zweifellos ein Besuch wert.

Mehr an Info auf der offiziellen Homepage:
http://www.ot-pontdugard.com


  Rund 2000 Jahre altes römisches Aquädukt   

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Die gesamte, hervorragend erhaltene Anlage entstand um die Mitte des 1. Jh. n. Chr. In drei übereinander angeordneten Arkadenreihen quert der Aquädukt das Tal, sechs je 22 m hohe Bögen von 6 m Spannbreite tragen eine zweite Reihe aus 11 nur geringfügig kleiner dimensionierten Rundbögen, die dritte Arkadenreihe , die den eigentlichen Kanal trägt, besteht aus 35 kleinen Bögen.


  Köstlich und gesund: In der südlichen Sonne gedeihen teils uralte Olivenbäume   

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Auf dem Rückweg zum Parkplatz sehen wir auf der linken Seite drei riesige Olivenbäume mit dicken Stämmen. Die sind fast tausend Jahre alt. Das kann man sich gar nicht vorstellen, oder? Nein, aber dafür wurde extra eine Steintafel aufgestellt, auf der steht, was diese schon alles erlebt haben. Nachdem wir uns sattgesehen haben fahren wir auf dem Rückweg nicht wieder in den Stau in Uzès, sondern umfahren den Ort großräumig. Durchgeschwitzt und müde erreichen wir schließlich unser Quartier. Wir sind gespannt, was heute Abend leckeres auf den Tisch kommt.


  Karin auf ihrem BMW Gespann   

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Tags drauf hat unser Bike Pause: wir legen einen Ruhetag ein. Ich habe zwar kein Problem mit dem Aufstehen, aber mir steht heute nicht der Sinn nach Trubel. Es sind so nette Gäste da, dass ruckzuck 1½ Stunde für das Frühstück draufgehen. Naja, wir sind ja schließlich in Frankreich! Karin und John verabschieden sich und fahren weiter in die Provence in die Domaine de Fombeton zur Uta Bair in Vaumeilh bei Sisteron. Dort werden wir auch noch aufschlagen - aber davon später mehr.


  John auf dem Sidebike Zeus   

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Ein solches Fahrzeug sieht man gewiss nicht alle Tage. Auf Schaulustige braucht man bei diesem Gespann nicht lange warten und ist schnell umlagert. Insgesamt stehen ca. 400 Liter Stauraum zur Verfügung – ganz wie beim PKW, oder noch mehr. Für die Zuverlässigkeit sorgt der Vierzylinder-Motor von Peugeot, der im Heck des Beiwagens eingebaut ist. Der Motor liefert aus 137 PS einen Drehmoment von 194 Nm bei 4100 U/min. Das lässt eine Höchstgeschwindigkeit von fast 200 km/h zu. Preis: ca. 27,000 €

Mehr über den Zeus unter: http://www.Side-Bike.com


  Schattenplatz neben der Terrasse  

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Ein Motorrad-Ruhetag kann vieles bedeuten. In der Garage standen mittlerweile einige wie aus dem Ei gepellte Motorräder und als mir auch noch durch die Blume gesagt wurde, dass es mit sauberen Motorrädern eindeutig mehr Spaß macht als dreckigen, habe ich mich ans Waschen gemacht. Tatsächlich hatte es die TDM auch dringend nötig. Den Rest der Tages verbrachten wir bei angenehmen Temperaturen mit lesen und einfach nur abhängen.



   

 

© Karl-Heinz Mayer aus Siegburg, 27 Einträge im Gästebuch von Karl-Heinz Mayer






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