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Lac de Villefort, erbaut 1961 - 1964
Hier der nächste Grund, dem Twin eine Ruhe zu gönnen. Von hier wurden wir mit einem herrlichen Ausblick auf den durch Wald und Berge eingebetteten Stausee Lac de Villefort belohnt. Der See bietet Möglichkeiten zum Wassersport oder Angeln und ist ein beliebter Erholungsort des Departements. |
Wellness für Körper, Geist und Gashand
Gemächlich rollen wir durch hügeliges landwirtschaftlich genutztes Gelände und nähere mich dem Fluss Luech. In Chambon wird noch mal auf einen von Bäumen beschatteten Platz Halt gemacht, denn in der Sonne ist es zur Zeit recht anstrengend. Hier lässt es sich hervorragend pausieren. Die Farbe "grün" umgibt uns in allen Variationen. Leider bleibt die Zeit nicht stehen. Nachdem wir schon wieder viel Zeit mit Kaffee – Zigarettenpause, Fotografieren und Fachsimpeln verplempert haben, machen wir uns wieder auf den Weg. |
Am Flüsschen Luech gelegen
Weiter folgen wir dem mäandernden Band des Flüsschens Luech. An einem Aussichtspunkt blickten wir auf diese grandiose Wildnis hinab. Diese Aussicht wollen wir genießen, bevor wir wieder auf das geliebte Motorrad steigen und über die verkehrsarme D 17 bald St. Ambroix erreichen. Der spannende Weg über die D 104 lässt mich die letzten Schräglagen des Tages genießen. In Bann angekommen, war einfaches “Nichtstun” angesagt. Nach einem typischen 3-Gang-Menü der Ardèche genießen wir am Abend bei einem Côte du Rhone Wein die laue Abendstimmung in unserem Gästehaus. Rien ne vas plus ! – Nichts geht mehr – hinein in unsere Bäuche ! Zum Schluss haben wir uns auf die Terrasse gesetzt und den Tag nochmals Revue passieren lassen. |
Gute Küche und guter Wein - hier ist das Paradies auf Erden
So perfekt wie der Abend endete, begann auch der nächste Morgen - zwar noch recht frisch, aber klar und strahlend steht die Sonne am Himmel. Die Singvögel zwitschern unüberhörbar um die Wette. Schnell ist die TDM reisefertig – also Schlüssel rum gedreht. Immer wieder ein Wunder, wie der Daumendruck auf ein unscheinbares Plastikknöpfchen 230 Kilogramm Motorrad zum Leben erweckt, erst Anlasser und dann all die anderen Innereien in Rotation versetzt. Egal wohin der Weg uns heute führt, eines steht unumstößlich im Vordergrund und heißt: Kurven räubern bis zum Abwinken. |
des Coulees Basaltques
Zuerst geht es zum Yamaha-Händler nach Aubenas um mir eine Spraydose (Reifenpilot) zu besorgen um mein Gewissen zu beruhigen, denn das hatte ich mal wieder vergessen mitzunehmen. Unsere Route führte uns in Aubenas weiter auf die N 102 ardechaufwärts bis Pont-de-Labebaume. Hier biegen wir links ab auf die D 5 in ein Seitental. Kurz vor Jaujac weißt ein Hinweisschild auf der rechten Seite auf die berühmten basaltischen Güsse und eine alte Bogenbrücke hin. |
Die Brücke Echelette
Von dem Aussichtspunkt hier oben hat man eine gute Sicht auf die Brücke, die basaltischen Güsse und den Fluss Lignon. Der sogenannte Vulkan „die Schüssel von Jaujac“ ist einer der jüngsten Vulkane von Europa (15 000 Jahre). Neben der Informationstafel gelangte ich über eine Steintreppe zur alten Bogenbrücke „Pont de L´Echelette“ an dessen Ende ich links zum Flussbett Lignon und deren Basaltsäulen kam. |
Blick vom Aussichtspunkt des Echelette
Allerdings kann man die Basaltfelsen auch vom Parkplatz aus von oben betrachten oder im Rahmen einer Flussbettwanderung durch das sommerlich trockene Flussbett erleben. |

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