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Domaine de Fombeton
So erreichten wir, in der Nähe der kleinen aber durchaus lebhaften Stadt Vaumeilh, die Domaine de Fombeton am Ende ziemlich entspannt. Unser Moped war etwas leicht erschrocken als es hörte "hier musst du draußen bleiben", hier gibt’s kein trockenes Plätzchen für dich. Nach der herzlichen Begrüßung und anschließender Zimmerübergabe vom guten Geist des Hauses (Moritz Krehan) wurde erst mal die nähere Umgebung erkundet.
Mehr über die Begegnungsstätte "Domaine de Fombeton" auf der offiziellen Homepage: http://www.fombeton.de/
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Garten, Treffpunkt vieler Gespräche
Heute Abend wird gegrillt. So richtig im Süden fühlten wir uns beim Abendessen im Freien unter dicken Bäumen. Er rundet den erlebnisreichen Tag ab. In dieser Nacht schliefen wir allerdings deutlich schlechter als die Tage zuvor. |
6 Grad - Ideale Bedingung für einen Ruhetag
Die Nacht verlief ziemlich unruhig: Zum einen fing es an zu regnen und blitzten und zum anderen hörte man in dem Haus jede Ameise husten – ich zumindest. Dieses Scheißwetter hatte man allerdings schon seit Tagen vorhergesagt. Das sollte leider in den nächsten Tagen so bleiben, mal scheint kurz die Sonne, dann wieder Regen oder Gewitter. Bei mageren 6 Grad am Morgen fällt es mir schwer zu glauben ich sei in Südfrankreich. Da hätten wir auch daheim bleiben können, brummelt Angelika leise vor sich hin. Das Frühstück war für französische Verhältnisse gut und reichhaltig. Die relative Wärme hielt leider nicht lange vor, so dass wir schnell zu bibbern anfingen. In Anbetracht des schlechten Wetters wurde aus unserem ersten Tag in der Provence ein Ruhetag, ein Buß – und Bettag. Nun blieb genug Zeit Ted Simons Motorradtrip rund um die Welt aus den 70iger Jahren "Jupiters Fahrt" zu lesen und trauerten dem Sonnenscheinwetter der Cevennen nach.
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Les Pénitents de Mées
Nach dem Aufstehen um 08:30 Uhr wurde zunächst ausgiebig gefrühstückt. Da das Wetter am Morgen noch immer nicht besser aussah, gestatten wir uns kurz entschlossen den Luxus ins Auto zu steigen. Normal sollte Motorrad gefahren werden. So war es geplant aber der Wind bließ so stark, dass wir wirklich kein Lust verspürten uns auf zwei Rädern fortzubewegen. Über Sisteron befahren wir die N 85 in Richtung Digne-les-Bains. Im Ort Les Mées fallen uns direkt die gleichnamigen Felsen Les Mées (Rochers des Mees) auf, die einer Legende nach versteinerte Mönche darstellen, die vom Teufel mit hübschen Mädchen verführt wurden und nun zur Strafe büßen müssen. |
Les Pénitents de Mées
Die gelblichen, ca. 50 m hohen Felsen stehen zum Teil frei. Wie aneinander gereihte Dominosteine thronen die Felsentürme weithin als sichtbares Zeichen. Geologisch betrachtet wurden die Felsen durch Erosion am Rande des Hügels oberhalb des Dorfes freigelegt. Besucher können die Felsen von einem Parkplatz am Rande des Ortes aus nächster Nähe besichtigen. Von Les Mées folgen wir dem Fluss Durance bis Oraison. Über eine handvoll Kurven der N 100 bergan, dann rollen wir in Forcalquier hinein. |
Der größte Ort in der Montagne de Lure
Ich fahre mitten in den Ort hinein, zu dem Hauptplatz Place du Bourguet. Vom Platanengesäumten Platz, als zentraler Punkt, besuchen wir zuerst die Zweikathedralekirche Notre-Dame-du-Bourguet, ihr Stil reicht vom romanischen Hauptschiff über den gotischen Chor bis zu den beiden Türmen des 1. und 17. Jh. Die Gassen und Bars sind jetzt ganz in der Hand der Müßiggänger. Es ist einfach herrlich hier durch die Gassen zu bummeln. Das knapp 4000 Einwohner Städtchen Forcalquier liegt auf einem Hügel zwischen den Hochebenen des Luberon, der Lure-Berge und dem Fluss Durance, der diese provenzalische Gegend der Lavendelfelder und Olivenhaine stark geprägt hat. |
Karstgebirge
Nach einer guten Stunde Besichtigung in dieser wirklich schönen Stadt, ging es dann wieder weiter. Die D 12, ein holpriges Nebensträßchen führt uns aus Forcalquier hinaus - Ausschilderung Fontienne. Wenn Sie in diese Landschaft "eintauchen" werden Sie begeistert sein und diese Landschaft voller Bewunderung genießen. Jetzt geht es nach Fontienne. Hier oben auf der Höhe haben wir eine tolle Aussicht über karstige Bergflanken bis weit hinab ins Tal der Durance. Die Strasse verläuft weiter aussichtsreich auf der Höhe durch Karstformationen. |
Das Städtchen liegt zwischen weitläufigen Lavendelfeldern
Die Lavendelfelder in St. Etienne-les-Orgues waren der Jahreszeit entsprechend noch nicht in der Hochblüte. Wer die Provence jedoch von Bildern her kennt, weiß, das der Lavendel nur von Mitte Juli bis Mitte August in der Hochblüte steht - jedoch können wir ihn schon jetzt leicht riechen. Wer es nicht selbst erlebt, kann es kaum glauben, dass eine ganze Landschaft nach Lavendel riechen kann. Als ob man durch eine überdimensionierte Parfümerie fährt. |

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