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Eine Reisereportage von Gerhard Radl

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Start ist am 25. 8. 2003 vormittags im Yachthafen der etwas unterhalb der Wachau gelegenen Rosenstadt Tulln. Unser Boot ist ein Bayliner Capri 1952.

  Unser Schiff ...  

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... im Yachthafen Tulln, bereit zur Abfahrt


  Schleuse Altenwörth  

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Zunächst folgt eine knapp einstündige Fahrt die Donau stromaufwärts bis zur Schleuse Altenwörth. Dort angekommen müssen wir uns für die Schleusung anmelden und einige Zeit warten bis wir „grünes Licht“ zur Einfahrt bekommen. Inklusive Wartezeit dauert es etwa neunzig Minuten bis wir den Höhenunterschied von etwa 15 Metern überbrückt haben.


  Krems-Stein  

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Nach der Ausfahrt benötigen wir nur wenige Minuten Fahrt bis wir Krems, das Tor zur Wachau, erreichen.


  Wachau  

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Die Wachau, seit dem Jahr 2001 Weltkulturerbe der UNESCO, so nennt man den etwa 33 km langen, durch steil abfallende Waldhänge, Wein- und Obstgärten geprägten, Abschnitt der Donau zwischen Melk und Krems. Natürliche Landschaftsformationen werden durch vom Menschen gestaltete Elemente (Weinbauterrassen, typische Ortschaften und Flurformen, Stifte, Burgen, Ruinen) in harmonischer Weise ergänzt. Zudem ist die Wachau eines der ältesten Siedlungsgebiete Europas. So stammt z.B. die hier gefundene „Venus von Willendorf“ aus der Zeit um 25.000 v.Chr.!


  Stift Göttweig  

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Gegenüber von Krems liegt das Benediktinerstift Göttweig in 449 m Seehöhe an der Donau. Die barocke Stiftsanlage wurde nach Plänen des Architekten Johann Lucas von Hildebrandt erbaut, nachdem das alte Kloster durch einen Brand im Jahre 1718 zerstört worden war.


  Stift Dürnstein  

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Nur wenige Kilometer stromaufwärts erreichen wir den idyllischen Ort Dürnstein, geprägt durch das an der Donau gelegene, barocke Stift, das Wahrzeichen der Wachau schlechthin. Das Renaissanceschloss, das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift sowie das ehemalige Klarissenkloster bilden einen einmaligen Anblick.


  Dürnstein, Stiftskirche  

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Dominierend ist der nicht zu übersehende, in blau-weiß gehaltene Turm der Stiftskirche.


  Ruine Dürnstein  

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Hoch über der Stadt thront die gleichnamige Burgruine, die vor allem als Gefängnis des englischen Königs Richard I. Löwenherz bekannt wurde. König Löwenherz wurde hier im Auftrag des Babenbergers Leopold V. von Dezember 1192 bis März 1193 festgehalten und erst nach Zahlung eines hohen Lösegeldes wieder freigelassen.






 

© Gerhard Radl aus Hagenbrunn bei Wien, 12 Einträge im Gästebuch von Gerhard Radl





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