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| Ein Erlebnis für Groß & Klein |

Ein Erlebnis für Groß & Klein
Die einzigartige Landschaft sowie die topographische Lage machen das Ahrtal zu einem reizvollen Ziel für eine Radwandertour. Diese bietet eine interessante Möglichkeit die Flusslandschaft der Ahr, die beschaulichen Winzerorte und nicht zuletzt die erlesenen Weine und Spezialitäten der Region von seiner schönsten Seite kennen zu lernen. Mit meinem Bericht möchte ich meine Erfahrungen schildern, und Sie dazu verführen diese Radtour zu unternehmen. Der sehr gut erschlossene und beschilderte Radwanderweg lädt zu unvergesslichen Panoramen in einer außergewöhnlichen Landschaft ein. Selbst der sportlichste unter den Bikern steigt hin und wieder aus dem Sattel, um die Schönheiten an der Strecke zu bewundern. Kein Problem, wenn dem einen oder anderen trotz leichter Strecke mal die Puste ausgeht. Die Eisenbahn nimmt die Räder kostenlos mit. Was die Ahr auf ihrem kurzen Weg von Ahrbrück bis Remagen alles so zu sehen bekommt, haben wir in einigen Bildern für Sie festgehalten. Die gezeigten Bilder stammen von mehreren Touren aus den Jahren 2004 + 2005. Weil ich mich auf ein Datum festlegen muss habe ich das Jahr 2005 gewählt. Aber nun erst einmal genug. Sollten Sie ein wenig neugierig geworden sein, schauen Sie doch einfach unsere Seiten an - wir würden uns freuen.
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Kurzbeschreibung unserer Route
Die 43 Kilometer zählende Ahrrad-Tour durch den atemberaubenden Norden von Rheinland-Pfalz starten wir vom Endbahnhof der Ahrtalbahn, Ahrbrück. Von hier aus ist der Radwanderweg durchgängig ausgeschildert und verläuft am Talboden entlang der Ahr, abseits vom Verkehr, durch eine wunderbare Landschaft. Der Streifzug bewegt sich von Ahrbrück über Altenahr, Mayschoß, Dernau, Ahrweiler, Bad – Neuenahr, Sinzig bis nach Remagen. Man sollte aber stets daran denken, dass Fußgänger und Radfahrer sich die nicht immer ausreichend breiten Wege teilen müssen – bitte nehmt Rücksicht aufeinander.
Logistisch ist das Ahrtal gut zu erreichen, die bequemste Anreise erfolgt per PKW über die A61 (Köln-Aachen / Koblenz-Stuttgart), nur 28 km von Bonn entfernt, Abfahrt Meckenheimer Kreuz.
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Erstklassiger Fahrrad Transport
Anfang September, als die Sonne vom azurblauen Himmel knallte und die Trauben dick und dunkelrot hingen, quälten wir uns in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett. Der Wettergott war uns sehr gesonnen und ließ die Sonne schon früh morgens scheinen während die Vögel bereits im Geäst randalierten. Es war zwar Freitag aber nicht der 13. - was konnte da noch passieren ? Endlich, die Sonne scheint wieder warm, und der Ritt auf dem Stahlross kostet nicht so viel Überwindung. Nachdem ich den vor ein paar Wochen neu erstandenen Fahrrad-Heckträger installiert hatte, war die Montage ein Kinderspiel – kein lästiger Balanceakt mehr auf dem Autodach. |
Wegweiser mit Kilometerangabe
Am Bahnhof Ahrbrück angekommen suchen wir zuerst einmal nach einer Hinweistafel die uns in die richtige Richtung führt. |
Die modernen Triebwagen der Ahrtalbahn
Das Fahrrad ist schnell bepackt. Es kann losgehen! Hinter dem Bahnübergang beginnt rechts der Radweg über den "Mühlenauel". Es ist richtig schön mild und der mediterrane Duft strömt einem sofort in die Nase. Der erfreulich geringe Verkehr und das sagenhafte Wetter stimmten uns fröhlich, als wir die ersten Meter Richtung Altenahr absolvierten. |
Marien-Walfahrtskapelle
Schon nach 900 Meter führt unsere Route zum ersten mal über die Ahr, von wo man einen wunderschönen Blick auf die Pützfelder Marien-Wallfahrtskapelle hat. Fast wie in den Fels eingeschlagen ragt Sie prächtig restauriert, strahlend weiß am Hang der Biebelsley durch die Bäume. Wir fahren weiter auf den unterhalb der Kapelle vorbeiführenden Radweg bis zur Eisenbahnbrücke. Hier führt ein kleiner Trampelfahrt zur Kapelle – dem Wahrzeichen von Pützfeld. |
Marien-Walfahrtskapelle
Unerwartet ist die reiche Barockausstattung der Kapelle mit Stuck, Figuren, Altarbildern und Beichtstühlen – alles ist original erhalten. 1681 wurde die Kapelle und der Altar vollendet, aber nicht geweiht. |
Burg Kreuzberg
Begleitet von dem Flüsschen Ahr, führt uns der Ahrtalradweg anschließend leicht bergab an einem Campingplatz vorbei und gelangen bei Kilometer 2,8 in den Ort Kreuzberg. Dort, wo der kleine Sahrbach in die Ahr mündet, erhebt sich mitten im Ort auf steilem Felsen die ritterlich anmutende Burg Kreuzberg über dem gleichnamigen Dorf. Der in ruhiger Lage gelegene Fremdenverkehrsort ist ringsum von hohen, aussichtsreichen Bergen umgeben. Der Ort machte allerdings nicht allzu viel her, so dass wir ihn ohne zu pausieren durchquerten. Hier beginnt nicht nur der Weinbau, hier wird das Tal enger und die Landschaft reizvoller.
Burg Kreuzberg wurde 1340 erbaut, 1686 zerstört und 1760 in heutiger Form neu errichtet. Die zugehörige Kapelle stammt aus dem Jahr 1783.
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Von der Ditschhardthöhe genießen Sie ein herrliches Panorama
Über Ahrwiesen folgen wir der Ahr weiter flussabwärts und gelangen so über Altenburg schließlich auf den Parkplatz der Seilbahn am Ortsanfang von Altenahr. Die Seilbahn bietet eine gute Möglichkeit zu einer Rast - sie gilt als Attraktion und bringt seine Gäste zwischen Frühling und Herbst nach oben zum Seilbahn Café "Bellevue". Die prächtige Aussicht über die bizarre Felslandschaft der Ahr ist ein Genuss.
Über 50 Jahre Seilbahn Altenahr:
Am 24 Mai 1953 setzte sich die Seilbahn mit deren Gäste auf den 355 m hohen Ditschardt oberhalb von Altenahr befördert, zum ersten Mal in Bewegung. Die Seilbahn entwickelte sich zu einem wahren Publikumsmagneten – ein Spaß für jung und alt. Übrigens, nach einer bequemen Fahrt mit der Sesselbahn in Altenahr auf den Ditschardt kann man sich selbst davon überzeugen, warum die Wanderer gerade von diesem Teil der Ahr so begeistert sind.
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